Spendenaufruf für die Witwe Olena, ihren Sohn Oleh und Tochter Olha

Das Elend in der Ukraine nimmt kein Ende, denn das Minsk II-Abkommen vom 12. Februar 2015 ist gescheitert…

Wir können und dürfen nicht wegschauen, und sollten nach Möglichkeit versuchen, den Hinterbliebenen zu helfen und Sie zu unterstützen. Witwen und deren Kinder benötigen Eure Hilfe und Unterstützung!

So auch unser neuer Notfall: Witwe Olena (36) mit Sohn Oleh (17) und Tochter Olha (4).

Wir bitten Euch um Eure Hilfe, und sei die Spende noch so klein, denn jeder einzelne Euro zählt!

Spendenkonto: IBAN-Nr. DE12380601861502025011 – BIC GENODED1BRS
EuroMaidan NRW e.V. – Volksbank Bonn-Rhein-Sieg eG, Bonn
Verwendungszweck : Hilfsaktion Witwen

oder PayPal: hilfsprogramm.de.ua@gmail.com

Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal.

Informationen über den gefallenen Soldaten der Ukraine:

Jaroslaw, geb. 27. Januar 1982, aus Lasky im Rajon Narodytschi, Region Schytomyr.

Schütze im 3. Zug des 1. Luftlandebataillons der 95. separaten Luftlandebrigade (Schytomyr).

Seit Januar diesen Jahres war er in die ATO-Zone eingesetzt.

Am 5. Mai 2015 wurde in der Nähe von Awdijiwka in der Region Donezk getötet.
Sein Schützenpanzerwagen BTR-80 fuhr auf eine Mine, die von den Terroristen gelegt worden war.

Mit Erlass Nr. 311/2015 vom 4. Juni 2015 wurde er vom Präsidenten der Ukraine „für seinen persönlichen Mut und die hohe Professionalität beim Schutz der nationalen Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine in Erfüllung seines militärischen Treueids posthum mit dem Orden „Für Mut» III. Grades ausgezeichnet.

Herzlichen Dank im Voraus für alle Spenden
Euer Team EuroMaidan NRW e.V.

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Spendenübergabe an Lilija L. in Luzk, 11. Juli 2015 – Bericht 40

Und hier der zweite Bericht über Witwenbesuche in Luzk und Wolhynien:

Gemeinsam mit Nadija Dudar von der Luzker Freiwilligeninitiative Wolyn-SOS fuhren wir nach dem Besuch bei der Witwe Natalija A. (Bericht 39) zu der zweiten Familie in der Stadt Luzk: Lilija L. und ihre Tochter Anna.

In unserem Spendenaufruf vom Juni hatten wir im Detail beschrieben, dass der Ernährer der Familie, Jurij, seit August 2014 bei Ilowajsk während Gefechtshandlungen vermisst wird. Leider konnten bisher keine sterblichen Überreste von ihm identifiziert werden, was die Ehefrau immer noch hoffen lässt, dass er sich in unbestätigter Gefangenschaft in Russland oder im Donbas befindet. Leider hat diese Situation auch zur Folge, dass sie weder Witwenrente noch Waisenrente für die Tochter oder irgendeine andere Art staatlicher Unterstützung bekommt.

Lilija lebt mit ihrer Tochter (und ihrer Mutter) in einem Wohnblock in einem neueren, gediegenen Stadtviertel mit guten Einkaufsmöglichkeiten und Busanbindung – in einer gut eingerichteten und absolut sauberen und aufgeräumten, relativ großen Wohnung, die noch zu Lebzeiten ihres Mannes gekauft wurde – insofern alles in Ordnung. Bedingt durch die schwere Traumatisierung Lilijas ist die Anwesenheit ihrer Mutter (die am Tag unseres Besuchs jedoch außer Haus war) durchaus zu begrüßen.

Wir hatten im Spendenaufruf ebenfalls über die Krankheit der kleinen Anna geschrieben, die an einem immer wieder nachwachsenden Tumor direkt neben der Nase leidet. Gott sei Dank schlägt die in regelmäßigen Abständen (inzwischen monatlich) notwendige Laserbehandlung, die in der Kyiwer Laserklinik von Olha Bohomolez vorgenommen wird, bisher gut an, der Tumor bildet sich – zwar sehr langsam, aber immerhin – zurück, bisher gab es drei derartige Termine, weitere neun sind vorgesehen, dann rechnen die Ärzte damit, dass der Tumor weg sein wird.

Dank der örtlichen Freiwilligeninitiative Wolyn-SOS müssen Anna und ihre Mutter die monatliche Reise nach Kyiw nicht mehr mit dem Zug (fast neun Stunden einfache Strecke) oder Bus machen sondern werden gefahren (und müssen auch nicht mehr bezahlen dafür). Auch wenn Anna die lange Autofahrt (400 km hin und 400 km wieder zurück – auf ukrainischen Straßen!) nicht mag, muss das leider sein – und hilft offensichtlich.

Bei unserem Besuch zeigte sich Anna sehr scheu, sie hatte offensichtlich Angst vor diesen fremden Menschen, weinte und zog sich protestierend zurück; als niemand darauf reagierte, flüchtete sie in die Arme ihrer Mutter und schaute aufmerksam um sich.

Bei unserem Gespräch mit Lilija erwähnte sie immer wieder, dass dann, wenn ihr Mann zurückkommt, alles sowieso wieder gut werde. Sie möchte eigentlich gar keine Hilfe in Anspruch nehmen – “es gibt andere, die das viel nötiger haben als ich!” Angebote auf die Teilnahme an psychologischer Beratung u.ä., die von Wolyn-SOS auch angeboten werden, schlug sie ebenfalls beharrlich aus. Die Reaktion auf unser gutes Zureden, sich doch bitte helfen zu lassen, führte allerdings dazu, dass Lilija dies einerseits einsah, dennoch aber zu weinen begann, und wir dann auch nicht weiter insistieren wollten.

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Als Ergebnis des Spendenaufrufs und aus den allgemeinen Spenden für Witwen konnten wir ihr einen Unterstützungsbetrag von 350.- Euro überreichen.

Wir hoffen, dass ihr dieser Betrag ein wenig hilft, das Leben wieder mehr genießen zu können, die Freiwilligeninitiative mit Nadija Dudar wird die Familie auch weiterhin intensiv begleiten und unterstützen.

Wir danken Euch herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer Engagement und die praktische Hilfeleistung, welche die Witwen und deren Kindern in der Ukraine gerade so dringend benötigen.

Spenden bitte über PayPal : hilfsprogramm.de.ua@gmail.com

Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal.

oder per Banküberweisung – Spendenkonto: IBAN-Nr. DE12380601861502025011, BIC GENODED1BRS, Volksbank Bonn-Rhein-Sieg eG, Bonn – Kontoinhaber: EuroMaidan NRW e.V. – Verwendungszweck : Hilfsaktion Witwen

Herzlichst

Klaus H. Walter und Euer Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.”

Spendenübergabe an die Witwe Natalija A. in Luzk, 11. Juli 2015 – Bericht 39

Der erste Bericht über Witwenbesuche in Luzk und Wolhynien:

Morgens um 10 Uhr kam Nadija Dudar von der Luzker Freiwilligeninitiative Wolyn-SOS zum Hotel Ukraina in Luzk, und wir fuhren zuerst zur Witwe Natalija A. Sie lebt mit ihren zwei Kindern Katja (aus erster Ehe) und Maksym (der gerade an einer fiebrigen, schweren Erkältung litt) in einer Einzimmer-Wohnung in einer Art Gartenhaus am Ende einer Sackgasse (und dann noch „Hinterhaus“ – wer da vorne wohnt, haben wir nicht herausgefunden) – ohne Wasseranschluss und ähnlichem Luxus.

Maksym leidet anscheinend öfter an chronischer Bronchitis oder ähnlichen Krankheiten, was auf Grund der Wohnsituation eigentlich nicht verwunderlich ist. Trotz seiner Erkältung bemühte er sich aber tapfer zu sein, spielte auch mit Nachbarskindern und Haustieren. Katja ist ein nettes, hübsches Mädchen und geht der Mutter zur Hand, wo es geht.

Die Witwe arbeitet in einer Poliklinik (oder einem Krankenhaus?) in Teilzeit, ist allerdings selbst noch schwer traumatisiert, sie hat außer mit dem Verlust des Ernährers ihrer Familie auch mit allerlei Behördenproblemen zu kämpfen und lebt nicht nur am Rande der Stadt sondern buchstäblich am Rande der Gesellschaft in extrem prekären Umständen – obwohl sie sich bemüht und einen Arbeitsplatz gefunden hat, allerdings ist das Einkommen daraus sehr bescheiden.

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Im Spendenaufruf vom Mai hatten wir ihre Situation sowie die Geschichte ihres gefallenen Mannes beschrieben – und dank Eurer Reaktionen konnten wir ihr einen Geldbetrag übergeben.

Wir hoffen, dass ihr der Unterstützungsbetrag von 350.- Euro ein wenig hilft, das Leben zu meistern und irgendwie wieder auf die Beine zu kommen, die Freiwilligeninitiative mit Nadija Dudar wird die Familie auch weiterhin intensiv begleiten und unterstützen.

Wir danken Euch herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer Engagement und die praktische Hilfeleistung, welche die Witwen und deren Kindern in der Ukraine gerade so dringend benötigen.

Spenden bitte über PayPal : hilfsprogramm.de.ua@gmail.com

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Herzlichst

Klaus H. Walter und Euer Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.”

Spendenübergabe an die Witwe Natalija K. in Borschtschiw bei Radomyschl, 8. Juli 2015 – Bericht 39

Borschtschiw? Ja, Borschtschiw, das vorletzte Dorf an der Landstraße (jedenfalls soweit sie “befahrbar” ist), und dann die vorletzte Straße (nein, eher Feldweg) rechts, und dann das vorletzte Haus – buchstäblich kurz vor dem Ende der Welt. Da mussten wir hin, um die Witwe Natalija und ihre drei Söhne Witalij (14), Artjom (5), und Jaroslaw (2) zu besuchen.

Borschtschiw liegt in einer intensiv landwirtschaftlich genutzten Gegend, Entwässerungsgräben allenthalben zeugen davon, dass es sich früher um Schwemm- oder Sumpfland gehandelt hat – am Flüsschen Korobotschka (wörtlich übersetzt “Schachtel, Kästchen”, z.B. ein Schuhkarton oder die Zahnpastaverpackung), ein Nebenfluss des Teteriw – 10 km außerhalb von Radomyschl. Die sogenannte Landstraße bestand teilweise aus Kopfsteinpflaster, war jedoch an solchen Stellen eigentlich nur auf dem Sandstreifen am Straßenrand befahrbar, die übrigen Strecke war zwar Asphalt, aber die Anzahl der Schlaglöcher verlangsamte die Fahrt dennoch drastisch.

Nach den beiden ersten Besuchen bei Witwen an diesem Tag, die beide in “Stadtwohnungen” wohnen, erwartete uns ein echtes Kontrastprogramm: Ein kleines Dorf um eine frühere Kolchose, überall nur kleine, einstöckige Häuser (in unterschiedlichstem Erhaltungszustand), und im vorletzten Häuschen am vorletzten Feldweg wohnt die Familie.

Ein laut und wütend bellender Hund bewacht das Anwesen, ist allerdings nicht zu sehen, er ist irgendwo eingesperrt. Linkerhand neben dem Eingang ist die Brandruine eines früheren Schuppens (den der mittlere Sohn versehentlich abgefackelt hat – es aber immerhin zugab), das Häuschen selber besteht im Wesentlichen aus zwei Zimmern, in denen die vier Personen leben – Wasser und Gas? Fehlanzeige!

Im Spendenaufruf für die Familie vom Mai hatten wir detailliert dargestellt, wie der Ernährer dieser Familie, Jurij K., im September beim Dorf Wesela Hora, Oblast Luhansk, gefallen ist. Das Ergebnis des Spendenaufrufs hat jetzt dazu geführt, dass wir der Familie einen nennenswerten Geldbetrag bringen konnten.

Natalija arbeitet im örtlichen landwirtschaftlichen Großbetrieb, was zur Folge hat, dass die drei Jungs viel alleine sind, der älteste, Witalij, macht – wenn er aus der Schule kommt – den Haushalt, kocht (oder wärmt vorgekochtes Essen) und passt auf die beiden Kleinen auf (naja, da passiert dann halt schon mal das ein oder andere …) – für sein Alter eine Riesen-Aufgabe!

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Als wir in das Haus reinkamen, schlief Artjom auf einem der ausklappbaren Betten, kam dann aber bald zu sich und beteiligte sich – altersgemäß – an dem Gespräch. Der Kleinste, Jaroslaw, war nicht zuhause sondern bei Oma zu Besuch.  Natalija erzählte, dass sie im Moment schlecht erreichbar ist, da – vermutlich – ein Nachbar ihr Telefon gestohlen hat, und sie jetzt erstmal ein anderes kaufen muss (die beiden Freiwilligen Natalija Tschernjajewa aus Radomyschl und Oleg Boyko aus Schytomyr sagten ihre Hilfe zu – denn in Borschtschiw gibt es sowas natürlich nicht zu kaufen).

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Die Witwe und auch ihr ältester Sohn bedankten sich überschwenglich bei uns, als wir den vom Verein Euromaidan NRW e.V. gesammelten Unterstützungsbetrag in Höhe von 600.- Euro überreichten, das hilft ihnen beim Überleben. Denn Natalijas Lohn im Landwirtschaftsbetrieb ist – wie man sich gut vorstellen kann – nicht besonders hoch. Vielen Dank an alle, die mit kleinen und großen Spenden dazu beigetragen haben, dies zu ermöglichen.

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Auf der Rückfahrt hielten wir nochmal kurz am Rathaus in Radomyschl, um Natalija Tschernjajewa zu verabschieden, trafen dort auch noch auf einen weiteren Freiwilligen des Unterstützungsvereins der Partei Swoboda, der in Radomyschl eine nachahmenswerte Arbeit leistet. Und am (insgesamt ziemlich unscheinbaren) Rathaus fiel uns auf, dass das Bewusstsein so langsam Einzug hält: An den Eingangsstufen hat jemand einen Aufkleber mit einem Rollstuhlsymbol angebracht – so macht man die Behörden darauf aufmerksam, dass es Zeit wird, dort die – eigentlich gesetzlich vorgeschriebene – Rampe endlich zu bauen.

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Wir danken Euch herzlich für Eure Unterstützung, Euer Engagement und die praktische Hilfeleistung, welche die Witwen und deren Kindern in der Ukraine gerade so dringend benötigen.

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Spendenübergabe an die Witwe Iryna P. in Radomyschl (Schytomyr), 8. Juli 2015 – Bericht 37

Zusammen mit Oleg Boyko und der örtlichen Freiwilligen Natalija Tschernjajewa besuchten wir eine Familie mit zwei Töchtern in der Kleinstadt Radomyschl. Der Spendenaufruf für diese Witwe enthält alle Informationen über das grausame Schicksal des Vaters, ein Opfer des berüchtigten Berufsverbrechers und Separatistenkommandanten ‘Motorola”.

Vor dem Haus am Rande von Radomyschl:

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Wir wurden sehr freundlich empfangen, Iryna hatte sich eine “verlängerte Mittagspause” genommen, um uns empfangen zu können. Sie hat nämlich eine feste Stelle im örtlichen Krankenhaus als Krankenschwester. Die beiden Töchter Karina und Polina wirken älter und reifer als sie wirklich alt sind, beide sind gut in der Schule und können auf sich selbst aufpassen. Sie waren auch nicht scheu, ihre rudimentären Englischkenntnisse aus dem Schulunterricht mit mir auszuprobieren – sie haben ja auch praktisch nie Gelegenheit, das Gelernte praktisch anzuwenden. Um diese beiden braucht man sich keine Sorgen zu machen!

Die Wohnung der Familie ist zweckmäßig gut eingerichtet, der Außeneindruck des Hauses ist jedoch “landestypisch mangelhaft”, wie solche Wohnblöcke halt sind. Die Zufahrtswege sind nicht besser als ausgefahrene Feldwege.

Iryna kämpft derzeit allerdings mit Problemen, die für sie gefährlich werden können: Die Eltern des gefallenen Mannes, mit denen er jahrzehntelang keinen Kontakt hatte, erheben jetzt nach seinem Tod plötzlich Anspruch auf alles mögliche: die Wohnung, die Garage, das Auto usw. Sein Vater kam extra aus einem der baltischen Länder (in dem er wohnt) angereist und hat offensichtlich angefangen, Schmiergelder bei den Behörden zu verteilen, um so an die Immobilie und die Wertsachen zu kommen. Oleg und Natalija haben ihr Unterstützung durch Anwälte der Freiwilligenorganisationen zugesagt, die Verfahren können aber noch dauern… Jedenfalls ist das Ganze für Iryna – die für alles alleine sorgen muss und selbst keine eigenen Verwandten mehr hat, die ihr zur Seite stehen – eine ziemlich traumatisierende Situation. Wir werden die Entwicklung verfolgen und gegebenfalls erneut berichten.

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Bei Kaffee, Tee, Teilchen und belegten Broten saßen wir zusammen und überreichten danach die Unterstützungszahlung des Vereins Euromaidan NRW e.V. – eure Spenden – in Höhe von 400.- € an die Witwe. Sie und ihre Töchter freuten sich spürbar und bedanken sich bei allen Spendern.

Leider blieb uns keine Zeit, das örtliche Schloss von Radomyschl zu besichtigen, obwohl uns die Mädchen das gerne gezeigt hätten – wir hatten schließlich noch weitere Besuche an diesem (heißen) Tag vor.

Wir danken Euch herzlich für Eure Unterstützung, Euer Engagement und die praktische Hilfeleistung, welche die Witwen und deren Kindern in der Ukraine gerade so dringend benötigen.

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Klaus H. Walter und Euer Team “Deutschland für die Ukraine” und “EuroMaidan NRW e.V.”

Spendenübergabe an die Witwe Olga L. in Denyschi (Schytomyr), 8. Juli 2015 – Bericht 36

Gegen Abend fuhren wir gemeinsam mit Oleg Boyko die landschaftlich schöne Strecke entlang des Teteriw-Stausees von Schytomyr nach Denyschi, wo wir in einem Sanatorium die eigentlich in der Stadt Schytomyr wohnende Witwe Olga und ihre Tochter besuchen wollten. Die beiden waren dort zur Erholung und Sommerfrische. Es war ein heißer Tag, und in den Nadelwäldern roch man in der heißen Luft das Aroma von Kiefernnadeln – auch im Sanatoriumsgelände.

Olga und Sonja erwarteten uns schon, und wir gingen ein wenig im Park des Sanatoriums spazieren, u.a. genossen wir den Blick über den Fluss Teteriw hinweg auf mehrere im Wald liegende Klöster in Tryhirja.

olgalitwin10Olga ist vielen von uns bekannt als die Erschafferin der “Schäfchen” (siehe die Facebook-Seite: Glücksbringer auf Reisen), und auch wir konnten zwei dieser schönen Geschöpfe mit auf die Reise nach Deutschland nehmen (die hier schon auf ihre Abnehmer warteten bzw. versteigert wurden).

Video über die Herstellung der Schäfchen:

Olga und Sonja sind einfach herzensgute Menschen, sehr angenehm im Gespräch – auch später im Sanatoriumscafé und beim Abschied auf dem Parkplatz – Sonja voller Schalk und spielerischem Necken mit Oleg und auch uns. Sonja freute sich sehr über den von uns aus Kyiw mitgebrachten Winok (Kopfschmuck für Mädchen und junge Frauen) und trug ihn ganz stolz.

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Vor dem Sanatoriumsaufenthalt ging es Olga psychisch nicht sehr gut, aber der Aufenthalt dort mit Massagen, guter Luft, Spaziergängen und Kulturveranstaltungen tut beiden offensichtlich gut. Ihre Mutter habe sie letztlich bedrängt, sie solle nach Denyschi ins Sanatorium gehen, damit sie “wieder auf de Beine” kommt.

Sonja hat leider im Sanatorium bisher keine Spielkameradinnen bzw. Freundinnen gefunden, offensichtlich wurden die ebenfalls im Sanatorium befindlichen Kindergruppen doch deutlich von den “normalen Kurgästen” durch ihren Betreuerinnen abgeschirmt (“wie Küken, die von ihren Glucken zusammengetrieben werden”).

Nach den Sommerferien wird Sonja in die Schule gehen (sie hätte eigentlich schon im vergangenen Jahr gehen können, war aber damals durch den Verlust des Vaters doch ziemlich traumatisiert, sodass sie noch ein Jahr zuhause bei Mama bleiben durfte).

Olga sagte auch, dass Sonja den Vater immer noch sehr vermisst. Wenn Oleg mal zu Besuch kommt, dann blüht sie sichtlich auf und spielt und neckt (er hat aber auch ein Händchen für kleine Mädchen!).

Aus einem Spendenaufruf für sie (dort auch die ausführliche Darstellung, wie der Vater Wadym bei Ilowajsk sein Leben verlor) und den zusätzlichen Spenden für Schäfchen konnten wir Olga einen Gesamtbetrag von 560.- Euro überreichen.

(In den nächsten Tagen werden übrigens 18 weitere Schäfchen in NRW eintreffen, die in der Facebook-Gruppe Deutschland für die Ukraine angeboten werden.)

18schäfchen

Wir danken Euch herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer Engagement und die praktische Hilfeleistung, welche die Witwen und deren Kindern in der Ukraine gerade so dringend benötigen, und hoffen auch zukünftig aus Eure Solidarität (und Spenden!)

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Spendenübergabe an die Witwe Natalija K. in Schytomyr, 8. Juli 2015 – Bericht 35

Nachdem wir unseren Schytomyrer Freiwilligen Oleg Boyko pünktlich am Busbahnhof von Schytomyr getroffen hatten, fuhren wir gleich um ein paar Ecken zu Natalijas Wohnung in einem Wohnblock in Innenstadtnähe.

Natalija (30) und ihre kleine Tochter Olga wohnen in einer schön eingerichteten und renovierten Etagenwohnung – die Wohnprobleme, von denen im ersten Besuchsbericht die Rede war, sind damit endgültig gelöst.

nata-k1Einen Kindergartenplatz hat sie leider noch nicht, weswegen Natalija sich auch nicht konkret auf die Suche nach einem Arbeitsplatz machen kann. Olga ist ein Sonnenschein – ganz aufgeweckt – fremdelt kein bisschen, auch nicht mit so einem ausländisch sprechenden “Onkel”.

nata-k4In Natalijas Leben hat sich – bis auf den fehlenden Arbeitsplatz – eine gewisse Routine und Normalität eingestellt, psychisch wirkt sie stabil auf uns. Die Freiwilligen von Tschas Smin und der Inititative der Demokratischen Allianz von Schytomyr sowie andere Gönner haben sie bisher gut unterstützt, ihr Leben kommt – so sagt sie auch selber – langsam wieder in geregelte Bahnen.

Wir haben ihr einen Geldbetrag von 110.- € als Unterstützungsbetrag überreicht – und uns dann mit gutem Gefühl von den beiden verabschiedet – an diesem Tag warteten noch weitere drei Witwen auf unseren Besuch.

nata-k3Euromaidan NRW e.V. hat diese Witwe schon bei zwei Gelegenheiten mit einem Geldbetrag (und Sachspenden) unterstützt, zuerst im Oktober 2014 (Bildbericht auf Facebook) und Ende März 2015 (Bericht 3 hier auf dem Blog).

Kürzlich erschien auf dem youtube-Kanal von Schytomyr.info ein Video vom Begräbnis des am 19. Juni 2014 bei Krasnyj Liman im Donbas gefallenen Oleksyj K. aus Anlass des ersten Jahrestags seines Todes:

Die Stadt Schytomyr gedenkt ihrer gefallenen Helden mit Bildern auf dem Sockel des früheren Lenin-Denkmals vor dem Oblast-Gericht am “Platz der Einheit” (Cоборна площа). (Diesen Platz hatte ich am 31. Januar 2014 – als Wiktor Janukowytsch noch Präsident war – fotografiert – mit einem noch stehenden Lenin, der “Leninopad” (Lenin-Sturz) geschah erst drei Wochen später, nach dem “Sieg” des Maidan und der Flucht Janukowytschs nach Russland.)

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