Spendenübergabe an Witwe Nadija und ihre Töchter Hanna und Oleksandra – 14.10.2016, Radomyschl – Bericht 42/2016

Die Familie Nasartschuk haben wir am 30.03.2015 besucht, den damaligen Bericht könnt ihr hier nachlesen: Bericht 11/2015

Was hat sich seitdem im Leben der Kriegswitwe verändert? Ich bin sehr neugierig und freue mich sehr, dass ich alle drei Mädels gleich treffen werde.

Eine ganz tolle Nachricht, die Witwe Nadija (30) und ihre Töchter Hanna und Oleksandra haben jetzt ein eigenes Häuschen! Zwar muss es renoviert werden, und das nicht gerade wenig, das Grundstück muss sauber gemacht werden, usw., aber sie leben jetzt allein. Alle drei Mädels strahlen wie ein Sonnenschein und zeigen uns alles. Das Haus wird auch von ihnen umgebaut, viel Arbeit sehe ich hier, und mir ist sofort klar, dass diese Familie unsere/Eure Hilfe braucht, denn alleine würden sie es nie schaffen. Der kleiner Entschädigungsbetrag, den sie bekommen haben, wurde komplett für den Kauf dieses Häuschens verwendet.

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Nadija ist überglücklich und sagt: „Irgendwie wird es schon, wichtig ist, wir leben allein, wir können machen was wir wollen, und keiner kann uns hier mehr rauswerfen. Die Mädchen kommen nun auch endlich zur Ruhe.“ Nadija arbeitet zur Zeit als Putzfrau in einer Schule, aber ihr Gehalt ist einfach peinlich. Gleichzeitig besucht sie eine Weitebildung und lässt sich zur Buchhalterin ausbilden; Jeden Tag ist sie von 8 Uhr morgens bis 16 Uhr abwesend. Die Mädchen bewältigen den Tag ohne Mutter bisher sehr gut.

Hanna ist jetzt neun Jahre alt und besucht die 4. Klasse. Sie sagt, dass das Lernen ihr sehr schwer fällt.

Oleksandra ist zwölf und besucht die 7. Klasse. Sie hilft tatkräftig im Haushalt mit und passt auf ihre kleine Schwester auf. Die kleine Hanna ist etwas rebellisch und verteilt schon manchmal den Jungs ein paar Prügel, wenn die sich mit ihr oder ihren Freundinnen anlegen 😉 . Beide sind sehr nette Mädchen, die man nur ins Herz schließen kann.

Sie sind sehr freundlich und offen, erzählen viel, und es macht auch Spaß, ihnen einfach zuzuhören. Dieses Jahr waren sie in Odessa am Meer, das war ein richtig tolles Geschenk für die Familie. Im Sommer waren sich auch im Kinderlager „Artek“ in Kyiw. Alle Reisen wurden durch Freiwilligenorganisation mit Spenden finanziert! Nadija ist sehr dankbar für jegliche Unterstützung die sie bekommt.

In der Schule, die die Mädchen besuchen, hängt eine Gedenktafel für ihren Vater Mykola Nasartschuk. Jeden Tag sehen sie ihn, wenn sie die Schule betreten. Allerdings finden sie es doof, dass einige Lehrer manchmal sagen: „Benimm dich gut, denn dein Papa sieht alles.“

Unsere Zeit mit dieser Familie vergeht einfach viel zu schnell, denn es gibt so viel, was sie uns so gerne erzählen möchten, und so werden wir dann auch zum Essen eingeladen. Oleksandra schlief letzte Nacht nur sehr wenig, denn als sie erfuhr, dass Besuch aus Deutschland kommt, fing sie an zu backen, sie wollte etwas besonderes machen, und es gelang ihr, uns ins Stottern zu bringen. So leckeres Gebäck, habe ich noch nie gegessen – und alles war so kreativ gestalten. Großen Respekt und herzlichen Dank liebe Oleksandra!

Ich werde jetzt nicht alles hier beschreiben, was wir zu essen bekamen, aber es war wirklich köstlich. Und jetzt, wenn ich diesen Bericht schreibe, kommt mir allein durch die Erinnerung der Geruch und das wunderschöne Gesicht von Oleksandra vor Augen, wie sie dastand und auf uns, Oleg Boyko, den Fahrer Oleksandr, meinen Sohn und mich wartete, um zu sehen, wie uns das Essen schmecken wird.

Die ganze Zeit während unserer Unterhaltung hielt sich die Mutter von Nadija im Hintergrund, aber bei Tisch konnten wir uns auch mit ihr etwas unterhalten. Manchmal kommt sie vorbei und versucht, ihrer Tochter zur Hand zu gehen.

Da wir irgendwann auch wieder von Radomyschl nach Schytomyr zurückfahren müssen, gehe ich zur Spendenübergabe über und zahle im Namen des Vereins und all den Spendern an Nadija für die beiden Mädchen einen Hilfsbetrag in Höhe von 400,00 € aus. Alle drei bedanken sich ganz herzlich für eure Hilfe und senden liebe Grüße an alle.

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Wir gehen raus und schauen uns draußen noch ein wenig um. Ja, es ist viel Arbeit hier. Wir können nur hoffen, dass dieser Bericht von vielen gelesen wird und, dass viele Menschen danach spenden werden, damit diese Familie hier irgendwann wirklich ein schönes Heim haben kann.

Wir danken Euch herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer Engagement und die praktische Hilfeleistung, welche diese und andere Witwen und deren Kinder in der Ukraine gerade so dringend benötigen – und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

Spenden bitte über PayPal: hilfsprogramm.de.ua@gmail.com

Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal.

oder per Banküberweisung –

Spendenkonto: IBAN-Nr. DE12380601861502025011, BIC GENODED1BRS, Volksbank Bonn-Rhein-Sieg eG, Bonn – Kontoinhaber: EuroMaidan NRW e.V. – Verwendungszweck : Hilfsaktion Nasartschuk

Herzlichst Noelie Uhlmann und Euer Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.

Spendenübergabe an Kriegswitwe Iryna Haustowytsch und ihre Tochter Julia – Radomyschl, 14.10.2016 – Bericht 41/16

Im August 2016 hatten wir einen Spendenaufruf für Familie Haustowytsch geschrieben.

Drei Monate später lernen wir uns persönlich kennen. Iryna nahm extra frei von der Arbeit, damit wir uns treffen können. Ihre Tochter Julia ist auch anwesend.

Julia Haustowytsch ist 12 Jahre alt und besucht die 7. Klasse. In ihrer Klasse sind weitere 16 Kinder, mit allen versteht sich Julia gut und mit manchen sogar ist sie sogar sehr gut befreundet. Wie alle Kinder in diesem Alter, hat sie so einige Schwierigkeiten mit dem Lehrstoff, aber diese Schwierigkeit sind zu bewältigen. Julia sieht alles sehr positiv. Dieses Jahr war sie in Odessa und hatte dort einen schönen Urlaub verbracht, dank ihrer Oma , die in Mitteleuropa lebt. Ihre Oma kam in die Ukraine und fuhr mit ihrer Enkelin weg. „Alles war gut, aber ich habe meine Mutter sehr vermisst. Ohne meine Mutter fahre ich nicht gerne anderswo hin,“ sagt sie uns. Ein sehr nettes, zurückhaltendes Mädchen, das sehr an seiner Mutter hängt.

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Die Kriegswitwe Iryna Haustowytsch ist 42 Jahre alt. Sie arbeitet im örtlichen Ordnungsamt, und hat zum Glück einen normalen achtstündigen Arbeitstag. Sie verdient 1600 UAH im Monat (nicht ganz 60 Euro), aber da ihre Tochter Waisenrente erhält, kommen die beiden knapp über die Runden. In letzter Zeit ist es etwas schwieriger geworden, denn das Haus mit zwei Zimmern, in dem sie wohnen, ist ziemlich renovierungsbedürftig, und so etwas kostet richtig viel Geld. Unterstützung durch die Stadtverwaltung erhalten sie leider nicht. „Wer will schon unsere Probleme lösen, die drehen doch alle die Köpfe weg, sobald sie mich sehen,“ sagt mir Iryna.

„Die ganze Hilfe kommt nur von Ehrenamtlichen. Sie reden nicht viel, sie machen und tun einfach und helfen, wo sie nur können.“

Ihr Ehemann Serhij Haustowytsch war 34 Jahre alt, als er am 10. Februar 2015 in Kramatorsk im Gebiet Donezk seinen Verwundungen erlag, Wunden, die ihm während eines Beschusses durch das russische Mehrfachraketenwerfersystem „Smertsch“ aus Richtung Horliwka am Flughafen von Kramatorsk zugefügt wurden (vgl. seine Seite im “

Gedenkbuch der Helden”.

„Ich denke oft an die Zeit zurück, als wir uns zum ersten Mal trafen, es ist so lange her. Über gemeinsame Freunde haben wir uns kennengelernt. Er war jung und hübsch, ich war schon geschieden und hatte eine sechsjährige Tochter. Damals schon konnte ich mir vorstellen, dass ich mich in ihn verlieben würde. Wir haben auch nicht lange gewartet und sind sehr schnell zusammen gekommen. Gleich danach kam meine, unsere, zweite Tochter zur Welt. Der glückliche Papa suchte selber einen Namen aus und nannte unsere Kleine Julia. Er war ein sehr freundlicher Mensch, unsere Kinder waren alles für ihn, nie war ihm etwas zu schade für uns und für andere Menschen. Wir haben uns sehr gut verstanden, Serhij konnte immer passende Worte finden, er wusste immer einen Ausweg. Für die Kinder war er der beste Vater, den man sich nur wünschen konnte.

Wir telefonierten sehr viel miteinander, während er an der Front war, und nach nur sieben weiteren Tagen wäre er wieder nach Hause gekommen… Ich weiß sogar, wann er verletzt wurde, um 11:30 Uhr schlug die Rakete ein.“ Am 14.02.2016 wurde Serhij in Radomyschl im Gebiet Schytomyr beerdigt.

Seine Eltern unterstützen die Witwe und verzichteten bei allen Auszahlungen zugunsten der beiden Mädchen. Der Kontakt zu den Großeltern besteht immer noch, und darüber freut sich Iryna sehr.

Im Namen des Vereins und allen Spendern zahlen wir an Iryna für Julia einen Unterstützungsbetrag in Höhe von 300,00 € aus, wir wünschen dieser Familie alles Gute für die Zukunft.

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Wir danken Euch herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer Engagement und die praktische Hilfeleistung, welche diese und andere Witwen und deren Kinder in der Ukraine gerade so dringend benötigen – und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

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Herzlichst Noelie Uhlmann und Euer Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.

Gemeinsames Treffen mit Kriegswitwen und Waisen aus dem Gebiet Schytomyr am 13.10.2016 – Bericht 40/2016

Das “Hilfsprogramm Witwen und Waisen” existiert seit Mai 2014, und viel Zeit ist seitdem vergangen. Immer wieder hofften wir, dass wir irgendwann eine Veranstaltung oder ein Treffen organisieren könnten, an dem mehrere Kriegswitwen mit ihren Kindern dabei sein könnten. Es ist sehr schwer, so etwas zu organisieren, da die Familien alle in verschiedenen Regionen der Ukraine leben. Aber wir hatten Mut und versuchten es in der Region Schytomyr, so einen Nachmittag/Abend zu organisieren. Es sollte dabei nur um den Spaß für die Kinder gehen, damit sich die Frauen, die durch den Krieg ihre Liebsten verloren haben, kennenlernen können.

Zwei Wochen vor meiner Abreise waren die Vorbereitungen bereits voll im Gange. Nach einer Umfrage wurde beschlossen, uns in einem Spaß- und Freizeitpark in der Stadt Schytomyr zu treffen. Unser Mitarbeiter Oleg Boyko war zeitlich ziemlich eingespannt, und so erklärte sich Olga Lytwin bereit, uns an seiner statt dabei zu unterstützen.

Olga nahm Kontakt zu dem Direktor des Freizeitparks auf. Als er erfuhr, wer seinen Park besuchen möchte, erklärte er sich bereit, für jedes Eintrittsticket 50% Rabatt zu geben. Die Mütter durften umsonst ihre Kinder beim Spielen begleiten. Herzlichen Dank an den Direktor des “Ostriw Roswah” (Spaßinsel) in Schytomyr! (Facebookseite und Webseite des Parks)

Wir gaben vorab unsere Liste der Familien an Oleg und Olga, worauf sie die Kriegswitwen anriefen und sie zu dieser Veranstaltung einluden. Vielen Dank an Olga Lytwin für die Hilfe bei der Organisation und danke für die tollen Fotos, die wir euch hier zeigen können.

Wir möchten uns aber auch bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken. Danke, dass ihr das „Hilfsprogramm Witwen und deren Kinder“ unterstützt! Nur Dank Euch haben die Kinder an diesem Abend viel Spaß, Freude, und ein einmaliges Erlebnis gehabt!

An diesem Treffen konnten aber leider nicht alle Kinder teilnehmen, die eingeladen waren, da sehr viele von ihnen zu unserem Bedauern krank waren. Traurig für die Kinder. Aber wir hoffen, dass wir so etwas irgendwann wiederholen können, damit die, die an diesem Abend gefehlt haben, sich uns dann anschließen können.

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Sieben Familien kamen zum Treffen und hatten sehr viel Spaß. Eine Stunde konnten die Kinder in „Freizeitpark Spaßinsel“ herumtoben und spielen. Danach saßen wir alle gemeinsam an einem großen Tisch in einer Pizzeria, wo wir drei riesige Pizzen und reichlich Getränke bestellten, während wir uns unterhielten. Insgesamt verbrachten wir drei wunderbare Stunden miteinander. Es war richtig toll, all diese Familien auf einmal zu treffen. Wir haben uns alle sehr gefreut, die Kinder waren auch sehr glücklich (und am Ende auch recht erschöpft). 😉

Wir danken Euch herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer Engagement und die praktische Hilfeleistung, welche diese und andere Witwen und deren Kinder in der Ukraine gerade so dringend benötigen – und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

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Herzlichst Noelie Uhlmann und Euer Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.

 

Spendenübergabe an das Kinderheim „NowoBorowa“, Gebiet Schytomyr am 13.10.2016 – Bericht 39/2016

Nach unserem letzten Spendenaufruf für das Kinderheim gingen 420,00 € aufs Spendenkonto des Vereins EuroMaidan NRW e.V. ein. Bevor wir in der Ukraine ankamen, klärten wir per Telefon mit Lesja Morosowa ab, was wir für das Geld einkaufen sollten. Das Kinderheim benötigt nach wie vor orthopädische Matratzen, denn nicht alle Betten sind komplett ausgestattet. Bei der letzten Spendenübergabe, reichte unser Geld nur für acht Stück. Den damaligen Bericht könnt ihr hier nachlesen: Bericht 11-2016.

Heute, ganz früh am Morgen, fahren wir in den uns bekannten Laden. Der Direktor erkennt uns sofort wieder, und ohne um den heißen Brei zu reden, fang ich an mit ihm zu handeln. Der junge Mann ist sehr nett, und er macht mir ein Angebot, worüber ich mich eigentlich freuen sollte, aber ich versuche immer noch den Preis tiefer zu drücken. Nach etwas hin und her einigen wir uns und kommen zur Bestellung.

Wir bestellen 14 Matratzen zu einem Stückpreis von 840 UAH, welches insgesamt auf einen Betrag von 11.760 UAH kommt. Allerdings müssen die Matratzen erstmal bestellt werden, und eine Woche später werden sie dann in das Kinderheim gebracht. Da ich zu dem Zeitpunkt wieder in Deutschland sein werde, übernimmt Lesja die restliche Arbeit. Sie wird vor Ort sein, um den Empfang für uns zu überprüfen und die Matratzen zu fotografieren.

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Etwas Kleingeld bleibt noch übrig, und so fahren wir zu einem Geschäft und kaufen Kekse ein, ein kleines Mitbringsel für die Mädchen.

Danach fahren wir zu Oleg Boyko, wo wir warme Anziehsachen, wie Jacken, Jeans und Pullover abholen.

Erst danach fahren wir zum Kinderheim. Unterwegs ruft Lesja das Kinderheim an und sagt, dass wir unterwegs sind, und als wir da ankamen, wussten die Mädchen schon, dass es gleich ein paar kleine Geschenke geben wird und etwas leckeres zum Naschen.

Die Kleidungsstücke wurde nicht in die Kleiderkammer gebracht, sondern sie wurden sofort unter den Mädchen aufgeteilt. Sie freuten sich so sehr darüber, dass jedes Mädchen fotografiert werden wollte, um zu zeigen, was es bekam oder sich selber ausgesucht hat.

So viel Freude, strahlende Augen und Lachen, habe ich seit langem nicht gesehen oder erlebt.

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Ebenso waren sie begeistert, dass sie von einem Jungen besucht wurden, wobei jedes Mädchen zu meinem Sohn kam und ihn umarmte. Auch streichelten sie seine Haare und wollten sich dann auch gleich mit ihm ablichten lassen. Mein 14-jähriger Sohn war etwas erschrocken, lief aber nicht weg sondern lächelte sie an und nickte nur mit dem Kopf, da er ja die Sprache nicht verstand und nicht antworten konnte. Allgemein hat er sich sehr gut verhalten, denn sogar ich, als erwachsene Person, war beim ersten Mal sehr betroffen, als ich mit der dortigen Situation konfrontiert war.

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Nachdem wir alles verteilt hatten, gingen wir ins Büro. Frau Nadija Holowko und ich erledigten zusammen den bürokratischen Teil, damit die Spende korrekt registriert werden konnte. Frau Holowko war sehr beeindruckt und bedankte sich immer wieder für die Hilfe aus Deutschland.

„Ich würde so gerne jeden Menschen, der unserer Einrichtung geholfen hat, so herzlich umarmen und mich bedanken! Das ist unbeschreiblich was ich gerade fühle! Danke sehr!“

Zusammen gehen wir in die Schlafräume, um eigenen Augen zu sehen ob die Matratzen der letzten Spende da sind und ob sie benutzt werden. Ja! Alles ist da! Acht Mädchen schlafen darauf sehr gut und haben keine Rückenschmerzen mehr.

Frau Holowko dreht sich zu mir um und fragt mich ganz leise: „Entschuldigen Sie bitte, aber darf ich Sie etwas fragen? Werden Sie uns weiter unterstützen können? Denn nach der heutigen Spende benötigen wir immer noch acht weitere Matratzen für die größeren Mädchen…“

In meinem Kopf laufen die Zahlen sofort herum. Das heißt, wir benötigen noch weitere 300,00€ an Geldspenden, damit auch die bereits fast erwachsenen Mädchen gut schlafen können. Schaffen wir es, bekommen wir noch weitere Geldspenden für diese Einrichtung? Ich beantworte die Frage von Frau Holowko sehr zurückhaltend und sage ihr, dass wir darüber schreiben werden aber, dass ich nichts versprechen kann, denn wir müssen einfach auf weitere Hilfe warten und hoffen, dass sie von Spenderinnen und Spendern kommt.

Wir gehen weiter alle gemeinsam in das Haus, in dem das Essen an die Mädchen verteilt wird. Diese Szene steckt so tief in mir. Hier ist es kalt, das Essen wird in eisernen Tellern und Bechern ausgeteilt, wie in der Armee. Diesen Einblick kann man nicht in Worte fassen, denn man muss es selber sehen um zu verstehen, was da in Einem ausbricht…

Wir machen die Kartons mit Keksen auf, gehen durch die Tische und verteilen sofort diesen Nachtisch. Jedes Mädchen bedankt sich nett und höflich, und manche stehen sogar auf und umarmen uns dabei.

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Ich habe vieles in den letzten drei Jahren erlebt, aber das was ich hier erleben muss, bricht mir das Herz, geht ganz tief in mich hinein und lässt mich nicht mehr los.

Nachdem alles verteilt war, gehen wir langsam raus und bleiben einfach stehen, damit wir uns noch ein Weilchen unterhalten können. Ich frage Frau Holowko, warum sie kein anständiges Geschirr besitzen. Sie fängt an zu weinen, eine Träne nach der anderen läuft an ihren Wangen hinab.

„Wissen Sie, dieses Geschirr ist unsterblich. Ich wünsche mir auch so sehr, dass wir mehr Farben rein bekommen und, dass alles freundlicher aussehen könnte. Jedoch können die Mädchen nicht richtig damit umgehen, und normales Geschirr geht bei uns entweder einfach zu schnell kaputt oder sie verletzen sich damit. Manche Mädchen leiden an Aggressivitätsschüben, weshalb wir diese Art Geschirr bekamen. Natürlich Gibt es andere Möglichkeiten wie Tupperware, aber bei den Preise können wir von so etwas nur träumen!“

In der Zeit, in der wir Draußen stehen, verlassen die Mädchen das Esshaus und jede einzelne von ihnen bedankt sich für die Kekse und die Kleidung. Sofort fragen sie uns, wann wir denn wieder kommen. Manche kommen auf uns zu, und während mehrere versuchen mich zu umarmen, begleiten mich ein paar von ihnen bis zum Ausgang und möchten mich nicht gehen lassen, denn sie verstehen einfach nicht, dass ich leider weg muss…

Wir danken Euch ganz herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer tolles Engagement und die praktische Hilfeleistung und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

Spenden bitte über PayPal: hilfsprogramm.de.ua@gmail.com

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oder per Banküberweisung:

Spendenkonto: IBAN-Nr. DE12380601861502025011, BIC GENODED1BRS, Volksbank Bonn-Rhein-Sieg eG, Bonn – Kontoinhaber: EuroMaidan NRW e.V. – Verwendungszweck : Kinderheim Nowaborowa

Falls eine Spendenbescheinigung erwünscht ist, bitte die Anschrift – Straße, Hausnr., PLZ und Ort im Verwendungszweck angeben.

Herzlichst Noelie Uhlmann und das gesamte Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.”

Spendenübergabe an Witwe Oksana Sajets und Tochter Oleksandra – Schytomyr, 12.10.2016 – Bericht 38/2016

Die Familie Sajets haben wir während unseres Aufenthalts im Oktober 2015 im Gebiet Schytomyr kennengelernt. Die Familie befand sich zum damaligen Zeitpunkt in einer Notsituation, und da damals recht gut gespendet wurde, konnten wir sofort helfen. Den Bericht könnt ihr hier nachlesen: Bericht 55/2015.

Nach einem Jahr schauen wir wieder bei der Familie vorbei, um nachzuhören, wie es ihnen geht und um erneut eine Hilfszahlung aus Deutschland abzugeben. Die Kriegswitwe Oksana Sajets (32) und ihre Tochter Oleksandra (9) warten schon auf uns. Noch bevor wir ins Haus gekommen sind, befinden wir uns schon tief im Gespräch. Oleksandra ist sehr offen und erzählt recht viel, über ihre Schule und wie es ihr so geht und was sie im Laufe dieses Jahres erlebt hat.

Zehn wunderbare Tage verbrachte die Familie in der Stadt Odessa, und es war wohl schön und wunderbar! Die nächste Reise ging dann nach Polen: Oleksandra hat schöne Erlebnisse von der Reise mitgebracht und war überglücklich. Danach kam noch eine Einladung nach Lwiw, wo sie auch eine sehr schöne Zeit verbrachten. Mutter und Tochter erzählen darüber mit großer Begeisterung. Oksana lässt ihre Tochter auch los und erlaubt ihrer Tochter an allen Veranstaltungen teilzunehmen. „Sie soll viel erleben und sehen! Ich bin so dankbar allen Menschen gegenüber, die meiner Tochter so etwas ermöglicht haben!“ Alle Reisen wurden gespendet!

Oleksandra bekam auch ein Haustier, nämlich einen ganz knuffigen Hund, der Bonifazij heißt. Sie schmust ständig mit ihm, und der Kleine lässt alles mit sich machen :-).

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Oksana arbeitet elf Stunden am Tag als Verkäuferin, und über ihren Lohn muss ich hier nicht wirklich schreiben, denn mittlerweile wisst ihr, wie niedrig die Gehälter in diesem Land sind. Oleksandra erhält eine Waisenrente, dennoch ist es sehr schwer für diese kleine Familie, über die Runden zu kommen. Vor Kurzem haben sie das Grab des Verstorbenen besucht und haben einen Grabstein für ihn aufgestellt. Das war sehr teuer, aber Oksana sagt, dass es ihre Pflicht war und, dass sie es auch nicht anders wollte!

Dass die Mama den ganzen Tag auf der Arbeit ist, geht an Oleksandra nicht unbemerkt vorbei, denn es ist für sie sehr schwer, damit klar zu kommen. Aber Oksana sieht keinen anderen Ausweg.

„Wer soll mein Kind jetzt ernähren und alles Nötige besorgen, wenn nicht ich!? Das ist auch alles sehr schwer für mich, und ich denke ständig auf der Arbeit an meine Tochter, aber wir müssen einfach lernen, mit dieser Situation umzugehen.“

Die kleine Familie kann weiterhin bei der Schwiegermutter leben, da die Beiden sich ja auch an allen Nebenkosten beteiligen. Sie sind sehr froh darüber, dass sie vorerst ein Dach über dem Kopf haben. Wie es weitergehen wird, weiß keiner hier. Sie leben hier und  heute und bauen vorerst keine Pläne für Luftschlösser in der Zukunft.

Der heutige Tag war sehr lang für uns alle, und die Familie Sajets möchte sicherlich auch endlich zur Ruhe kommen, daher gehen wir zur Geldspendenübergabe über und zahlen an Oksana für Oleksandra einen Hilfsbetrag in Höhe von 300 € aus. Die beiden bedanken sich sehr herzlich bei allen Spendern aus dem fernen Deutschland für diese tatkräftige Unterstützung und bitten uns an alle Spender einen lieben Gruß auszurichten.

Wir danken Euch herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer Engagement und die praktische Hilfeleistung, welche diese und andere Witwen und deren Kinder in der Ukraine gerade so dringend benötigen – und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

Spenden bitte über PayPal: hilfsprogramm.de.ua@gmail.com

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Herzlichst Noelie Uhlmann und Euer Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.

 

 

Spendenübergabe an die Witwe Olga Masur und ihre zwei Kinder – Schytomyr, 12.10.2016 – Bericht 37/2016

Die Kriegswitwe Olga Masur (34) ist berufstätig, also passen wir unseren Termin an ihren Tagesablauf  an. Unser im Oktober 2015 geplantes letztes Treffen kam damals leider nicht zustande, und daher freue ich mich, jetzt sie und die beiden Kinder, Viktoria (8) und Nikolaj (13), zu treffen. Kennengelernt hatten wir uns im März 2015. Den Bericht von damals könnt ihr hier nachlesen: Bericht 1/2015.

Die Lebensumstände dieser Familie entwickeln sich positiv, und so treffen wir uns bei ihr Zuhause und nicht im Wohnheim, in dem sie früher wohnten.

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Sie hat jetzt eine eigene Wohnung, die 64 qm groß ist. Diese Wohnung erhielt sie im März 2016. Da gab es zwar auch Probleme, aber die Kriegswitwe kämpfte um ihre Rechte und die ihrer Kinder. Sie bestand darauf, dass sie bekommt, was ihr zusteht. Jedes Kind hat jetzt ein eigenes Zimmer, sie selbst benutzt das Wohnzimmer, in das sie eine Schlafcouch gestellt hat, die über den Tag zusammengeklappt wird, damit die Kinder den Raum tagsüber frei benutzen können. Meine Begleiter sitzen im Wohnzimmer und wir in der Küche, damit wir uns ungestört unterhalten können.

Seit unserem letzten Treffen hat sie sich sehr verändert, denn sie traut sich mehr und lässt sich nicht mehr alles gefallen. „Ich habe keine Wahl! Ich muss stark sein, da wo es sein muss. Es gibt keinen anderen Ausweg!“, sagt sie mir. Ich freue mich über diesen Wandel in ihr, und die Ängste die ich vorher hatte, verfliegen sehr schnell während unseres Gesprächs. Vor mir sitzt eine sehr starke Frau!

Die Wohnung liegt sehr gut, denn die Schule ist ganz in der Nähe, und die Arbeitsstelle ist auch zu Fuß erreichbar, so kann sie immer schnell vorbeischauen, falls etwas passiert. Die Kinder sind selbständiger geworden, denn Olga arbeitet von 8 Uhr morgens bis 17 Uhr abends.

Trotz allem schafft sie alles, die Wohnung ist sehr gemütlich eingerichtet, und die Kinder sind sehr gut versorgt. Viktoria ist der gleiche Sonnenschein wie damals, und Nikolaj befindet sich gerade in der Pubertätsphase. Es ist nicht immer leicht, aber Olga sieht nur das Positive und lebt es auch aus.

Die kleine Viktoria ist erkältet, und daher führe ich unser Gespräch schneller zu einem Ende und gehe über zur Spendenübergabe. Die beiden Kinder erhalten einen Unterstützungsbetrag in Höhe von insgesamt 400,00 €.

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Olga bedankt sich sehr für die Hilfe, die ihre Kinder bekommen. Wir gehen zu Tür, umarmen uns ganz herzlich zum Abschied und gehen.


Wir danken Euch herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer Engagement und die praktische Hilfeleistung, welche diese und andere Witwen und deren Kinder in der Ukraine gerade so dringend benötigen – und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

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Spendenübergabe an die Witwe Ksenija Ameltschakowa mit zwei Kindern – Schytomyr 12.10.2016 – Bericht 36/2016

Zum ersten Mal haben wir die Witwe Ksenija(42) im Oktober 2015 persönlich getroffen. Den Bericht von damals könnt ihr hier nachlesen: Bericht 48/2015 vom 8.10.2015, zuvor hatten  wir schon in einem Spendenaufruf über ihren Fall geschrieben.

Unser heutiges Treffen mussten wir auf etwas später verlegen, denn am Morgen ging es ihr schlecht. Sie leidet an Migräne, und natürlich haben wir dafür vollstes Verständnis, daher haben wir unseren Besuch auf den Nachmittag verlegt. Am Nachmittag riefen wir die Witwe an, und sie sagte, dass wir jetzt kommen konnten.

Als wir da sind, begrüßen wir uns nicht wie Fremde, manchmal hat man das Gefühl, dass man erst gestern aus diesem Haus raus kam. Und so füllte sich die kleine Wohnung mit Menschen, Kinder spielten miteinander, und wir saßen am Tisch und unterhielten uns. Die älteste Tochter, Elisaweta, kam auch zu uns und nahm sehr gerne am Gespräch teil. Das freute mich sehr, weil sie damals viel zurückhaltender war.

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Elisaweta ist 14 Jahre alt, besucht die Schule, und gerade am Vortag war sie aus dem Urlaub zurückgekommen, der ihr durch die Ehrenamtlichen ermöglicht wurde. Sie verbrachte zehn wunderbare Tage in Schottland. Am Anfang fiel ihr die Trennung von ihrer Mutter und ihrem Bruder sehr schwer, aber dann fühlte sie sich mehr und mehr dort wohl. Am Ende wollte sie gerne ein wenig länger dableiben, aber die Liebe zu ihrer Familie war dann doch stärker.

Ich frage sie, was ihr dort gefiel, und sie sagte ganz klar und deutlich:

„Mir hat vieles dort gefallen, die Menschen wie sie sich verhalten haben, denn sie waren sehr freundlich und höflich. Bei uns in Schytomyr ist das alles nicht so. Die Straßen waren sauber, die Häuser waren richtig schön, und alles war so gepflegt. Ich habe ganz schnell neue Freundschaften geknüpft und hoffe, dass sie sich weiterentwickeln. Die Familie, in der ich lebte, war sehr lieb zu mir, das tat auch sehr gut, so herzlich aufgenommen zu werden.“

Hier in Schytomyr geht Elisaweta nicht so oft raus, sie hat zwar ein paar Freunde, aber am liebsten verbringt sie ihre Freizeit zuhause, denn ihr Bruder Gleb (4) lässt nicht zu, dass sie sich langweilt. Die Schule macht dem Mädchen zu schaffen, manche Fächer sind sehr schwer zu bewältigen, aber sie gibt nicht auf und übt sehr viel und fleißig.

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Gleb ist ganz der Gleiche geblieben, ein Wirbelwind, Energie ohne Ende, und er lacht sehr viel, ich höre nur noch seine Stimme. Er tobt sich gerade aus, und da mein Sohn (14) und der Sohn (6) der Witwe Natalja Ewpak auch dabei ist, spielen die Jungs sehr gut zusammen. Es ist richtig laut, ;-).

Das alles stört die Witwe Ksenija nicht. Sie ist ein sehr gastfreundlicher Mensch. Zwischendurch geht sie ins Wohnzimmer und bietet meinen Begleiterinnen verschiedene Köstlichkeiten an, die dann alles verputzen, :-). Eine Stunde vorher hatten sie noch über Gewicht und die Figur gesprochen und worauf man aufpassen sollte. Das alles bringt auch mich zum Lachen.

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Die Familie war dieses Jahr zwei Mal gemeinsam unterwegs, sie waren 14 Tage in den Karpaten und in Odessa fünf Tage in Urlaub. In Odessa gefiel es ihnen besser, denn dort gab es das Meer, und Gleb hatte richtig Spaß gehabt. Ksenija zeigt mir Fotos – was für eine Ausstrahlung sie auf dem Foto hat! Da merkt man, dass es ihr dort sehr gut ging. Beide Urlaube waren gespendet. Sie träumen, dass sie irgendwann genug Geld haben, um noch mal nach Odessa zu fahren.

Ksenija arbeitet als Krankenschwester in der Kardiologie, für diesen harten und verantwortlichen Job erhält sie einen Lohn in Höhe von ca. 1600 UAH – umgerechnet ca. 55 €. Sie ist schon seit zwanzig Jahren Krankenschwester. Sie liebt diese Arbeit, nur leider ist die Bezahlung – auch für ukrainische Verhältnisse – wirklich schlecht!

Denn die Preise für alles steigen,  und mit zwei Kindern ist es nicht einfach, alleine alles zu geben, was sie sich für ihre Kinder wünscht.

Sie sagt: “ Ich kann jetzt nur auf mich zählen! Es ist sehr schwer, nur Dank meiner Kinder versuche ich das Ganze zu überstehen. Die Demütigungen der Behörden, meine Hilflosigkeit, das Leid und der Schmerz der so tief in mir ist. Nur meine Kinder geben mir die Kraft und positive Emotionen!“

Ich möchte die Witwe nicht weiter stören, denn ich sehe, dass es ihr insgesamt nicht so gut geht, und gehe deshalb zur Spendenübergabe über. Im Namen aller Spender und dem Verein zahle ich an Ksenija für ihre Kinder 400,00 € aus.

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