Spendenaufruf für das Kinderheim in Pokrowsk, Gebiet Donezk

Aus dem Kinderheim in Pokrowsk, das wir 2016 schon einem mit einem (relativ kleinen) Geldbetrag unterstützt hatten (Bericht über die Spendenübergabe hier) erreicht uns ein Hilferuf: Das Kinderheim hat einen privaten Träger, der Direktor ist ein protestantischer Pastor, das Heim bekommt keinerlei staatliche Unterstützung. Die meisten Kinder stammen aus zerbrochenen Familien, z.T. als Folge des Krieges und der Lage des Ortes nahe der Frontlinie.

Jetzt benötigt das Heim dringend entzündungshemmende Arzneien, Vitamine, Mittel gegen Läusebefall sowie Desinfektionsmittel – also alles letztendlich keine großen Summen (nach unserem Verständnis).
Wenn Sie sich vorstellen können, für die Kinder in diesem Heim behilflich zu sein, bitten wir um Spenden auf unser Konto (bitte keine Sachspenden, wir wären mit dem Weiterversand überfordert).

Das Kinderheim Pokrowsk

(Das Titelbild zeigt den Direktor Aleksej Kagan bei der Entgegennahme von Sachspenden – ©️Foto Sestra Olexia FB, 16.09.2018, Pokrowsk, Gebiet Donezk) Spendenaufruf für das Kinderheim in Pokrowsk, Gebiet Donezk weiterlesen

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Besuchsbericht Bohuslaw Sch. – keine Epilepsie, keine Zyste mehr – der Junge ist gesund!

Hier ein Kurzbericht über den Besuch von Bohuslaw und seiner Mutter in Bonn (vergleiche unseren Spendenaufruf):

Es gibt auch mal gute Nachrichten:

Die Untersuchungen in der Epilepsie-Spezialklinik (EEG, MRT, diverse Laboruntersuchungen) in Bonn haben keine Krankheiten im Kopf festgestellt, selbst die vor einigen Jahren noch vorhandene Zyste hat sich zurückgebildet. Außer einigen Allergien/Intoleranzen und einem vorher vorhandenen Problem mit den Nieren hat Bohuslaw keine gesundheitlichen Einschränkungen.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Tamara Ko und der Ärztin Halyna aus Bornheim bedanken, die jeweils an einem der Untersuchungstage in der Betaklinik gedolmetscht haben.

Dies hat sich auch beim Besuch einer ukrainischsprachigen Jugend-Psychiaterin in München nicht anders dargestellt – vorhandene Verhaltensstörungen sind auf Erziehungsdefizite und die Umfeld-Problematik zurückzuführen und wären leicht zu beseitigen.

Hier einige Bilder von Ausflügen:

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Durch die positiven Untersuchungsergebnisse konnte der Aufenthalt in Deutschland verkürzt werden, die Heimreise erfolgte gut eine Woche nach der Ankunft (und nicht erst nach vier bis sechs Wochen). Die in der Ukraine gesammelten Gelder reichten aus – auf unseren Spendenaufruf waren keine Spenden eingegangen, was dieses Mal Gott sei Dank auch nicht schlimm war.

Der Aufenthalt hier wurde von uns privat bestritten.

Mit herzlichen Grüßen
Klaus H. Walter und Julia Walter