Spendenaufruf für das Kinderheim in Pokrowsk, Gebiet Donezk

Aus dem Kinderheim in Pokrowsk, das wir 2016 schon einem mit einem (relativ kleinen) Geldbetrag unterstützt hatten (Bericht über die Spendenübergabe hier) erreicht uns ein Hilferuf: Das Kinderheim hat einen privaten Träger, der Direktor ist ein protestantischer Pastor, das Heim bekommt keinerlei staatliche Unterstützung. Die meisten Kinder stammen aus zerbrochenen Familien, z.T. als Folge des Krieges und der Lage des Ortes nahe der Frontlinie.

Jetzt benötigt das Heim dringend entzündungshemmende Arzneien, Vitamine, Mittel gegen Läusebefall sowie Desinfektionsmittel – also alles letztendlich keine großen Summen (nach unserem Verständnis).
Wenn Sie sich vorstellen können, für die Kinder in diesem Heim behilflich zu sein, bitten wir um Spenden auf unser Konto (bitte keine Sachspenden, wir wären mit dem Weiterversand überfordert).

Das Kinderheim Pokrowsk

(Das Titelbild zeigt den Direktor Aleksej Kagan bei der Entgegennahme von Sachspenden – ©️Foto Sestra Olexia FB, 16.09.2018, Pokrowsk, Gebiet Donezk) Spendenaufruf für das Kinderheim in Pokrowsk, Gebiet Donezk weiterlesen

Werbeanzeigen

Sachspendenübergabe an das Kinderheim/Internat „NowoBorowa“, Schytomyr, 8.12.2016 – Bericht 45/2016

Das Kinderheim/Internat „NowoBorowa“ kennt ihr aus unseren zwei vorherigen Berichten, die am 27.02.16, Bericht 11/2016 bzw. am 13.10.2016 – Bericht 39/2016, veröffentlicht wurden.

Bei der vorherigen Spendenübergabe wurden wir sofort gefragt, ob es uns möglich wäre, das Haus weiter zu unterstützen, denn sie brauchten noch weitere neun Matratzen. Als wir nach Deutschland zurückkamen schrieben wir einen Bericht darüber, wie die Spendenübergabe verlief, und baten sofort um weitere Spenden für die noch fehlenden Matratzen. Dieser Aufruf wurde erhört, und somit konnten wir jetzt eine erneute Spendenübergabe durchführen.

Am 8. Dezember um 8:30 Uhr ( in Deutschland ist es 7:30), wurden wir von Lesja Morosowa und Ruslan Morosow mit ihrem Auto abgeholt und fuhren sofort zu einer Bank, damit wir die 350,00€ in ca. 9.000,00 Hrywnja wechseln konnten.

Nachdem dies erledigt war, fuhren wir  zu einer Großbäckerei, um unsere Bestellung von Lebkuchen abzuholen. Die Mädchen sollen nicht nur gut schlafen, sondern auch etwas Leckeres zum Naschen bekommen. Bevor wir aus Deutschland losflogen, telefonierte ich mit Lesja und bat sie darum. zum Laden zu fahren und die ukrainischen Adventslebkuchen im Voraus zu bestellen, was Lesja auch tat.

Am Tag danach erzählte sie mir per Skype ganz stolz, dass sie die Kekse bestellt habe und dass alles ok sei. Da ich immer alles zweimal prüfen mag und etwas misstrauisch bin, bat ich sie, mir die bestellten Kekse zu beschreiben. Dabei stellte sich raus, dass sie die falschen bestellt hatte, also suchte ich ein Foto der Kekse raus und schickte es Lesja. Sie druckte das Foto aus und fuhr sofort wieder dahin, stornierte die Bestellung und zeigte der Verkäuferin das Bild. Ende gut – alles gut, denn die richtigen, leckeren und großen Lebkuchen waren bestellt.

Gegenwärtig stehen wir im Geschäft, und Lesja sagt zur Verkäuferin: „Zeigen Sie uns bitte die Bestellung. Ich hoffe, das sind die richtigen, denn wenn nicht muss ich alle fünf Kartons Kekse allein und ohne Hilfe aufessen.“ Das Geschäft füllte sich mit lautem Lachen. Es waren aber die richtigen! Wir bezahlen die 5 Kartons, und erleichtert und glücklich gehen wir zurück zum Auto.

Wir fahren zu dem uns bekannten Laden, bei dem wir die Matratzen im Voraus aus Deutschland vorbestellt haben, damit die Übergabe an einem Tag durchgeführt werden kann. Selber werden wir dieses Mal das weit außerhalb von Schytomyr liegende Haus und seine Bewohnerinnen nicht besuchen können, da wir einen ausgefüllten Arbeitsplan haben. Daher kam Ljudmila Pawmotschenko mit dem Barkas-Lieferwagen des Heims nach Schytomyr, wo wir alles an sie übergeben wollen. Wir steigen alle aus den Autos aus, begrüßen uns und gehen schnell in den Laden rein, denn draußen sind es gefühlte -15 Grad.

Der Chef des Ladens ist auch schon da. Nach einem kurzem Gespräch werden wir uns einig und bezahlen die vorbestellten neun Matratzen ( 7.560,- UAH) , die gleich auch geliefert werden. Ich frage ihn, ob wir seinen Tisch benutzen dürfen um die Übergabe offiziell zu dokumentieren, und er stimmt zu.

Zusammen mit Frau Pawmotschenko führen wir die Übergabe durch, und alle Quittungen sind unterschrieben. Wir sind erleichtert, dass alles so reibungslos verlief, und die Mitarbeiterin  des Heimes ist überglücklich.

Als Dank für die mehrfache Sachspende überreichte uns Ljudmyla Pawmotschenko eine Urkunde:

img_9944

Ljudmyla Pawmotschenko ist überglücklich und verspricht mir, dass sie ein paar Fotos machen werde, wie die Mädchen die Lebkuchen verteilen werden, und sie mir zusenden würde, was sie auch tat:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Draußen vor dem Laden fuhr auch schon bald ein Lieferwagen vor, der die Matratzen aus einem Lager brachte. Im Nu waren die Matratzen aus dem Lieferwagen in den Barkas umgeladen, die Kartons mit den Lebkuchen dazu – und weiter ging es zum nächsten Termin.

Wir bedanken uns ganz außerordentlich bei Lesja Morosowa und Ruslan Morosow, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Sachspendenübergabe ganz uneigennützig geholfen und diese erst möglich gemacht haben. Sie haben vorher die Lebkuchen bestellt, uns in ihrem Privatfahrzeug kostenlos durch die Stadt gefahren und bei der Beladung tatkräftig mitgeholfen. Дякую вам за ваші зусилля, Лесю і Руслане! Vielen Dank für Ihre Bemühungen, Lesja und Ruslan!

Wir sind unseren Spendern und Unterstützern sehr dankbar, dass wir auf diese Weise eine Abteilung des Kinderheims mit neuen Matratzen für alle größeren Mädchen ausstatten konnten. Herzlichen Dank nochmals!

Leider gibt es noch weitere Abteilungen des Kinderheims, für die ebenfalls Ersatz für die durchgelegenen alten Matratzen benötigt wird, insofern ist unsere Hilfe sicherlich auch zukünftig von Nöten. Wir bitten ganz herzlich um weitere Spenden zugunsten dieses Kinderheims.


Wir danken Euch ganz herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer tolles Engagement und die praktische Hilfeleistung und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

Spenden bitte über PayPal: hilfsprogramm.de.ua@gmail.com

Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal.

oder per Banküberweisung:

Spendenkonto: IBAN-Nr. DE12380601861502025011, BIC GENODED1BRS, Volksbank Bonn-Rhein-Sieg eG, Bonn – Kontoinhaber: EuroMaidan NRW e.V. – Verwendungszweck : Kinderheim Nowoborowa

Falls eine Spendenbescheinigung erwünscht ist, bitte die Anschrift – Straße, Hausnr., PLZ und Ort im Verwendungszweck angeben.

Herzlichst Noelie Uhlmann und das gesamte Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.”

Spendenübergabe an das Kinderheim „NowoBorowa“, Gebiet Schytomyr am 13.10.2016 – Bericht 39/2016

Nach unserem letzten Spendenaufruf für das Kinderheim gingen 420,00 € aufs Spendenkonto des Vereins EuroMaidan NRW e.V. ein. Bevor wir in der Ukraine ankamen, klärten wir per Telefon mit Lesja Morosowa ab, was wir für das Geld einkaufen sollten. Das Kinderheim benötigt nach wie vor orthopädische Matratzen, denn nicht alle Betten sind komplett ausgestattet. Bei der letzten Spendenübergabe, reichte unser Geld nur für acht Stück. Den damaligen Bericht könnt ihr hier nachlesen: Bericht 11-2016.

Heute, ganz früh am Morgen, fahren wir in den uns bekannten Laden. Der Direktor erkennt uns sofort wieder, und ohne um den heißen Brei zu reden, fang ich an mit ihm zu handeln. Der junge Mann ist sehr nett, und er macht mir ein Angebot, worüber ich mich eigentlich freuen sollte, aber ich versuche immer noch den Preis tiefer zu drücken. Nach etwas hin und her einigen wir uns und kommen zur Bestellung.

Wir bestellen 14 Matratzen zu einem Stückpreis von 840 UAH, welches insgesamt auf einen Betrag von 11.760 UAH kommt. Allerdings müssen die Matratzen erstmal bestellt werden, und eine Woche später werden sie dann in das Kinderheim gebracht. Da ich zu dem Zeitpunkt wieder in Deutschland sein werde, übernimmt Lesja die restliche Arbeit. Sie wird vor Ort sein, um den Empfang für uns zu überprüfen und die Matratzen zu fotografieren.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Etwas Kleingeld bleibt noch übrig, und so fahren wir zu einem Geschäft und kaufen Kekse ein, ein kleines Mitbringsel für die Mädchen.

Danach fahren wir zu Oleg Boyko, wo wir warme Anziehsachen, wie Jacken, Jeans und Pullover abholen.

Erst danach fahren wir zum Kinderheim. Unterwegs ruft Lesja das Kinderheim an und sagt, dass wir unterwegs sind, und als wir da ankamen, wussten die Mädchen schon, dass es gleich ein paar kleine Geschenke geben wird und etwas leckeres zum Naschen.

Die Kleidungsstücke wurde nicht in die Kleiderkammer gebracht, sondern sie wurden sofort unter den Mädchen aufgeteilt. Sie freuten sich so sehr darüber, dass jedes Mädchen fotografiert werden wollte, um zu zeigen, was es bekam oder sich selber ausgesucht hat.

So viel Freude, strahlende Augen und Lachen, habe ich seit langem nicht gesehen oder erlebt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ebenso waren sie begeistert, dass sie von einem Jungen besucht wurden, wobei jedes Mädchen zu meinem Sohn kam und ihn umarmte. Auch streichelten sie seine Haare und wollten sich dann auch gleich mit ihm ablichten lassen. Mein 14-jähriger Sohn war etwas erschrocken, lief aber nicht weg sondern lächelte sie an und nickte nur mit dem Kopf, da er ja die Sprache nicht verstand und nicht antworten konnte. Allgemein hat er sich sehr gut verhalten, denn sogar ich, als erwachsene Person, war beim ersten Mal sehr betroffen, als ich mit der dortigen Situation konfrontiert war.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nachdem wir alles verteilt hatten, gingen wir ins Büro. Frau Nadija Holowko und ich erledigten zusammen den bürokratischen Teil, damit die Spende korrekt registriert werden konnte. Frau Holowko war sehr beeindruckt und bedankte sich immer wieder für die Hilfe aus Deutschland.

„Ich würde so gerne jeden Menschen, der unserer Einrichtung geholfen hat, so herzlich umarmen und mich bedanken! Das ist unbeschreiblich was ich gerade fühle! Danke sehr!“

Zusammen gehen wir in die Schlafräume, um eigenen Augen zu sehen ob die Matratzen der letzten Spende da sind und ob sie benutzt werden. Ja! Alles ist da! Acht Mädchen schlafen darauf sehr gut und haben keine Rückenschmerzen mehr.

Frau Holowko dreht sich zu mir um und fragt mich ganz leise: „Entschuldigen Sie bitte, aber darf ich Sie etwas fragen? Werden Sie uns weiter unterstützen können? Denn nach der heutigen Spende benötigen wir immer noch acht weitere Matratzen für die größeren Mädchen…“

In meinem Kopf laufen die Zahlen sofort herum. Das heißt, wir benötigen noch weitere 300,00€ an Geldspenden, damit auch die bereits fast erwachsenen Mädchen gut schlafen können. Schaffen wir es, bekommen wir noch weitere Geldspenden für diese Einrichtung? Ich beantworte die Frage von Frau Holowko sehr zurückhaltend und sage ihr, dass wir darüber schreiben werden aber, dass ich nichts versprechen kann, denn wir müssen einfach auf weitere Hilfe warten und hoffen, dass sie von Spenderinnen und Spendern kommt.

Wir gehen weiter alle gemeinsam in das Haus, in dem das Essen an die Mädchen verteilt wird. Diese Szene steckt so tief in mir. Hier ist es kalt, das Essen wird in eisernen Tellern und Bechern ausgeteilt, wie in der Armee. Diesen Einblick kann man nicht in Worte fassen, denn man muss es selber sehen um zu verstehen, was da in Einem ausbricht…

Wir machen die Kartons mit Keksen auf, gehen durch die Tische und verteilen sofort diesen Nachtisch. Jedes Mädchen bedankt sich nett und höflich, und manche stehen sogar auf und umarmen uns dabei.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ich habe vieles in den letzten drei Jahren erlebt, aber das was ich hier erleben muss, bricht mir das Herz, geht ganz tief in mich hinein und lässt mich nicht mehr los.

Nachdem alles verteilt war, gehen wir langsam raus und bleiben einfach stehen, damit wir uns noch ein Weilchen unterhalten können. Ich frage Frau Holowko, warum sie kein anständiges Geschirr besitzen. Sie fängt an zu weinen, eine Träne nach der anderen läuft an ihren Wangen hinab.

„Wissen Sie, dieses Geschirr ist unsterblich. Ich wünsche mir auch so sehr, dass wir mehr Farben rein bekommen und, dass alles freundlicher aussehen könnte. Jedoch können die Mädchen nicht richtig damit umgehen, und normales Geschirr geht bei uns entweder einfach zu schnell kaputt oder sie verletzen sich damit. Manche Mädchen leiden an Aggressivitätsschüben, weshalb wir diese Art Geschirr bekamen. Natürlich Gibt es andere Möglichkeiten wie Tupperware, aber bei den Preise können wir von so etwas nur träumen!“

In der Zeit, in der wir Draußen stehen, verlassen die Mädchen das Esshaus und jede einzelne von ihnen bedankt sich für die Kekse und die Kleidung. Sofort fragen sie uns, wann wir denn wieder kommen. Manche kommen auf uns zu, und während mehrere versuchen mich zu umarmen, begleiten mich ein paar von ihnen bis zum Ausgang und möchten mich nicht gehen lassen, denn sie verstehen einfach nicht, dass ich leider weg muss…

Wir danken Euch ganz herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer tolles Engagement und die praktische Hilfeleistung und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

Spenden bitte über PayPal: hilfsprogramm.de.ua@gmail.com

Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal.

oder per Banküberweisung:

Spendenkonto: IBAN-Nr. DE12380601861502025011, BIC GENODED1BRS, Volksbank Bonn-Rhein-Sieg eG, Bonn – Kontoinhaber: EuroMaidan NRW e.V. – Verwendungszweck : Kinderheim Nowaborowa

Falls eine Spendenbescheinigung erwünscht ist, bitte die Anschrift – Straße, Hausnr., PLZ und Ort im Verwendungszweck angeben.

Herzlichst Noelie Uhlmann und das gesamte Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.”

Spendenübergabe im Kinderheim von Pokrowsk, Gebiet Donezk, 17.10.2016 – Bericht 26/2016

Das Kinderheim von Pokrowsk (bis zur kürzlich erfolgten Dekommunisierung hieß die Stadt Krasnoarmijsk) wurde noch während der Perestrojka in den 1990er Jahren gegründet. Dort werden Straßenkinder aufgenommen, die von ihren Eltern „ausgesetzt“ wurden, bzw. Kinder, deren Eltern sich aufgrund Alkohol- oder Drogenproblemen nicht um ihre Kinder kümmern. Manchmal auch, weil die Eltern kein Verantwortungsgefühl für die Kinder haben. Jetzt sind dort teilweise auch Kinder, die durch den Krieg ihre Angehörigen verloren. Im Heim leben derzeit etwa 35 Kinder.

Früher wurde das Heim, das einen sehr guten Ruf hat, von lokalen Geschäftsleuten unterstützt, aber aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage ging die Hilfe stark zurück. Zwar kam auch Geld vom United Nations Development Program (UNDP) und einer Wohltätigkeitsorganisation aus Japan, um das zweite Stockwerk des Hauses auszubauen (dort befinden sich jetzt Unterrichtsräume), doch ist weitaus mehr Hilfe notwendig. Staatliche Hilfe gibt es keine. Es fehlt vor allem an Möbeln, wie stabile Tische und Stühle in den Kinderzimmern, sowie im Speisesaal. Aber auch an einer Spülmaschine.

Video: Interview mit dem Leiter des Kinderheims, Aleksej Kagan, über den Bedarf des Kinderheims und die Verwendung der Spenden (russisch):

Das übergebene Geld (150 Euro) von Euromaidan NRW e.V. wird entweder für Nahrungsmittel und Waschpulver verwendet oder zusammen mit weiteren Spenden für eine größere Anschaffung. Die Quittungen werden nachgereicht (auf dem Markt bekommt man keine Quittung, aber dort sind Nahrungsmittel am günstigsten).

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im Heim arbeiten zirka 10 freiwillige Helfer, die in 24h-Schichten dort sind und dann zwei Tage zu Hause. Das sind meist Rentnerinnen, die bei einer Rente von 1.200 Hrywnja (etwa 40 Euro) eine kleine Aufwandsentschädigung bekommen (180 Hrywnja – etwa 6 Euro – pro Schicht). Außerdem gibt es Nachhilfelehrer, eine Kinderärztin und den Leiter Aleksej Kagan, der das Kinderheim seit Gründung betreut. Das Geld wird allerdings nicht für das Personal verwendet, sondern wirklich für die Kinder.

In der Woche der Spendenübergabe kam auch Marina Bondas von „Heart for Ukraine“ zufällig nach Pokrowsk und gab im Kinderheim ein spontanes Konzert. Das war möglich, weil gerade in dieser Woche Herbstferien waren. Die Bilder sowie das Video stammen hauptsächlich von dem Konzert:

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Wir danken Euch ganz herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer tolles Engagement und die praktische Hilfeleistung und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

Spenden bitte über PayPal: hilfsprogramm.de.ua@gmail.com

Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal.

oder per Banküberweisung:

Spendenkonto: IBAN-Nr. DE12380601861502025011, BIC GENODED1BRS, Volksbank Bonn-Rhein-Sieg eG, Bonn – Kontoinhaber: EuroMaidan NRW e.V. – Verwendungszweck : Kinderheime

Falls eine Spendenbescheinigung erwünscht ist, bitte die Anschrift – Straße, Hausnr., PLZ und Ort im Verwendungszweck angeben.

Herzlichst Jörg Drescher und das gesamte Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.”

Sachspendenübergabe im Kinderheim Teteriwka bei Schytomyr, 4. Mai 2016 – Bericht 22/2016

Nach dem Besuch bei der Witwe Natalia in Borschtschiw (Bericht 21/2016) fuhren wir zügig weiter über Radomyschl nach Schytomyr, wo Oleg Boyko schon im Büro der Freiwilligeninitiative der Demokratischen Allianz von Schytomyr auf uns wartete. Dort hatten wir ja schon bei der Herfahrt Station gemacht und die vielen Sachspenden von Holger und Marlene Weiblen für das Kinderheim Teteriwka ausgeladen (Bericht 15/2016) sowie den Geldbetrag von 500.- Euro an Oleg Boyko übergeben, um damit Waren als Sachspenden für das Kinderheim einzukaufen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Doch heute waren dort noch viel mehr Leute als vor ein paar Tagen, außer dem Ehepaar Lesja und Ruslan Morosow noch ein Fernsehteam des Schytomyrer Lokalfernsehens mit der Journalistin Halyna Kowaltschuk und einem Kameramann – sowie weitere Freiwillige der Initiative. Von der Fernsehsendung mit Interviews von Klaus H. Walter, Joerg Drescher, Lesja Morosowa und Oleg Boyko gibt es ein Video in ukrainisch:

Unter anderem erhielt der Verein Euromaidan NRW e.V. von der Schytomyrer Initative diese Urkunde:
demallians

„Danksagung an den Verein  Euromaidan NRW e.V.
Für den hohen Professionalismus und den persönlichen Einsatz zum Wohle der Ukraine durch die Unterstützung von Familien der für die Unabhängigkeit der Ukraine gefallenen Soldaten – für die Freundschaft und Zusammenarbeit.
Dachverband der Wohltätigkeitsvereine in Schytomyr
gez. O. S. Morosowa“

Über das von Holger und Marlene Weiblen mitgebrachte elektrische Klavier gab es von Seiten der Schytomyrer Hilfsorganisatoren den Vorschlag, dieses beim Dachverband der Wohltätigkeitsvereine von Schytomyr zu lassen, damit die verschiedenen Initiativen und Kinderheime in der Umgebung davon Nutzen ziehen können – was die Spender sofort begrüßten – vielen Dank nochmal dafür. Es ist auch schon ein erstes Konzert geplant, bei dem das gute Stück zum Einsatz kommen sollte, ein professioneller Klavierspieler hat es getestet und für gut befunden!

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Nach dem Interview und der Überreichung der Urkunde wurden in Windeseile alle Sachspenden in den Transporter geladen und es ging schnurstracks in der Dörfchen Teteriwka (knapp außerhalb der Stadt Schytomyr) zum gleichnamigen Kinderheim:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im Februar 2016 hatte es bereits einmal eine Sachspendenübergabe in diesem Kinderheim durch Noelie Uhlmann gegeben (Bericht 10/2016), dort ist auch die Natur dieses „Kinderheims“ beschrieben:

Es gibt dort zwei Häuser, die sich überhaupt nicht voneinander unterscheiden. In beiden Häusern leben Menschen vom 5. bis zum 35. Lebensjahr mit gleichen Diagnosen und Erkrankungen. Diese Menschen leiden entweder an einer oder mehreren dieser Erscheinungen – wie Down Syndrom, psychische sowie physischen Erkrankungen, aber auch Menschen, die körperlich oder geistig anderweitig benachteiligt sind. Der Unterschied liegt nur darin, dass in dem einen Haus nur weibliche und im anderen Haus nur männliche Personen leben, die in ihrem Alltag nur mit Hilfe von Fremden zurechtkommen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Etliche junge Männer luden den Transporter schnell leer, und alle Sachspenden und Einkäufe wurden ins Büro der Heimleitung gebracht. Die Stellvertretende Direktorin begrüßte uns alle, und wir wurden ins Büro der Leitung komplimentiert.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dort überreichte ich den Betrag von 150.- Euro, bei dem es sich um den Verkaufserlös von im Heim gebastelten Püppchen handelte, die von unserem Verein versteigert bzw. verkauft worden waren, also streng genommen keine Spenden. Barspenden kann ein solches Heim eigentlich nicht annehmen, denn diese würden mit der staatlichen Unterstützung für den Betrieb des Hauses verrechnet, d.h. abgezogen. Deswegen wählten wir auch den Weg des Einkaufs der zu spendenden Waren und persönliche Anlieferung.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nach der reichlich bürokratischen Abwicklung der Unterzeichnung der Quittungen (aber darauf legen wir Wert!), also der Wechselquittung für die 500.- Euro in Hrywnja, der gesamten Einkäufe in verschiedenen Läden und des Bargelderlöses aus dem Verkauf der Püppchen…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

… bekamen wir eine ausgedehnte Führung durch das gesamte Kinderheim, u.a. Speisesaal, viele Spiel- und Unterrichtszimmer, Bastel- und Werkräume usw. usf. …

Diese Diashow benötigt JavaScript.

und kamen schließlich in den Bühnensaal des Hauses, wo wir eine eindrucksvolle Show mit Gesangsdarbietungen ukrainischer Volksgesänge und moderner Lieder geboten bekamen:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Joerg Drescher hat davon auch einen kurzen Ausschnitt auf Video aufgenommen:

Mit herzlichem Applaus bedankten wir uns für die wirklich professionell dargebrachte Aufführung (und mussten dann aber zügig weiterfahren, denn es standen noch weitere Termine auf dem Tagesplan). Die Verabschiedung bei der Vizedirektorin und den Sängern und ihrer Regisseurin war absolut herzlich, ebenfalls die von Lesja Morosowa und ihrem Mann – wir brachen dann aber bald auf – nach Tscherwonoarmejsk!


Wir danken Euch ganz herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer tolles Engagement und die praktische Hilfeleistung und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

Spenden bitte über PayPal: hilfsprogramm.de.ua@gmail.com

Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal.

oder per Banküberweisung:

Spendenkonto: IBAN-Nr. DE12380601861502025011, BIC GENODED1BRS, Volksbank Bonn-Rhein-Sieg eG, Bonn – Kontoinhaber: EuroMaidan NRW e.V. – Verwendungszweck : Kinderheime

Falls eine Spendenbescheinigung erwünscht ist, bitte die Anschrift – Straße, Hausnr., PLZ und Ort im Verwendungszweck angeben.

 

Herzlichst Klaus H. Walter und das gesamte Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.”

Abenteuer Osterfahrt und Spendenübergabe in Schytomyr, 30. April 2016 – Bericht 15/2016

Für die 2. Reise für Spendenübergaben in der Ukraine haben wir vom Verein Euromaidan NRW e.V. uns etwas besonderes vorgenommen: die Teilnahme an der von Euromaidan Sachsen e.V. von Frank Obenaus organisierten „Osterfahrt“:

Am 28. April ging es los, von Bonn bzw. Köln aus fuhren Klaus H. Walter, Jörg Drescher und Lars Clarenbach nach Dresden, in einem zweiten Fahrzeug reiste Maximilian Greiner (über Osnabrück – um weitere Sachspenden einzuladen) an, aus dem Schwabenland kamen Holger Weiblen sowie Marlene Weiblen in ihrem Wohnmobil ebenfalls nach Dresden. Am Folgetag, dem Karfreitag nach dem julianischen Kalender) startete die Osterfahrt dann in Radeberg/Sachsen – die Verabschiedung durch einen (ukrainischen) griechisch-katholischen Pfarrer, die Stellvertretende Botschafterin der Ukraine aus Berlin, den sächsischen Bundestagsabgeordneten Vaatz und dem Bürgemeister von Radeberg wurde vom MDR aufgenommen und gesendet.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Fahrt durch Polen war gekennzeichnet von langen Staus, wodurch wir fast sechs Stunden verloren und erst nach Mitternacht an der polnisch-ukrainischen Grenze eintrafen und noch viele, viele Stunden auf die Grenzabfertigung warten mussten. Leider entfielen dadurch auch die eigentlich geplanten Fernsehtermine an der Grenze, sodass wir in Lwiw erst gegen Mittag des Folgetages eintrafen.

Am Nachmittag fand dann in Schytomyr die erste Spendenübergabe auf dieser Reise statt:

Holger und Marlene Weiblen luden aus ihrem Wohnmobil kistenweise Sachspenden aus, u.a. ein elektrisches Klavier von Yamaha, wir hatten ebenfalls einige Sachspenden dabei sowie einen Geldbetrag von 500.- Euro, mit dem für das Kinderheim Teteriwka eingekauft wurde (und ein paar Tage später von uns ins Kinderheim gebracht wurde).

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das Erste Schytomyrer Regionalfernsehen hat über den Verein Euromaidan NRW e.V. und die Spendenübergabe anlässlich der „Osterfahrt“ Anfang Mai 2016 ein Zehnminütiges Video (in ukrainischer Sprache) erstellt:

Interviewt werden Klaus H. Walter, gedolmetscht von Joerg Drescher sowie Oleg Boyko von der Hilfsinitiative der Demokratischen Allianz in Schytomyr und Леся Морозова (Lesja Morosowa) vom Schytomyrer Wohltätigkeitsverein ГО Допомога – Житомир (https://www.facebook.com/DAdopomoga.zt/).
Klaus H. Walter hat für den Verein Euromaidan NRW e.V. die Ukraine besucht, um Sach- und Geldspenden zu überbringen für die Familien im Krieg gefallener oder verletzter Soldaten sowie das Kinderheim in Teteriwka.
Herzlichen Dank an die Reporterin Галина Ковальчук Halyna Kowaltschuk!

Danach ging es weiter zum Endziel des Tages, Kyiw.

Dies alles liest sich jetzt in der Rückschau ganz nüchtern, bedeutete aber für die Mitfahrer 40 Stunden praktisch ohne Unterbrechung im Auto (von kurzen Tankpausen abgesehen) – während der über achtstündigen Wartezeit an der Grenze mussten die Fahrzeuge in unregelmäßigen Abständen – etwa alle 20 Minuten – um durchschnittlich drei Fahrzeuglängen vorgezogen werden).

Ein Bericht über die Sach- und Geldspendenübergabe im Kinderheim Teteriwka folgt in den nächsten Tagen.


Wir danken Euch ganz herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer tolles Engagement und die praktische Hilfeleistung, welche dieses und andere Kinderheime in der Ukraine gerade so dringend benötigen – und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

Spenden bitte über PayPal: hilfsprogramm.de.ua@gmail.com

Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal.

oder per Banküberweisung:
Spendenkonto: IBAN-Nr. DE12380601861502025011, BIC GENODED1BRS, Volksbank Bonn-Rhein-Sieg eG, Bonn – Kontoinhaber: EuroMaidan NRW e.V. – Verwendungszweck : Hilfsaktion Witwen

Herzlichst, Klaus H. Walter und das Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.”

EuroMaidan-NRW e.V. feiert sein zweijähriges Bestehen

Der Verein EuroMaidan-NRW e.V. hat Geburtstag! Zwei Jahre sind so schnell wie im Traum an uns vorbeigehuscht…

Wie wurde der Verein EuroMaidan-NRW e.V. geboren? Was haben wir alle, unsere Sponsoren und acht Mitarbeiter, in dieser ganzen Zeit geschafft?

Anlässlich des 2. Jahrestags unseres Vereins geben wir Ihnen nun einen kurz gefassten Rückblick und einen Einblick in unsere Arbeitsweise, damit Sie nicht nur die Hintergründe und die Entwicklung verstehen, aber auch damit Sie sehen werden wofür wir stehen.

Die uns gegebenen/möglichen Mittel investieren wir in Kriegsgeschädigte und/oder Zivilgeschädigte der Ukraine sowie den bedürftigen Familienangehörigen von Geschädigten. Insbesondere wenn sie infolge oder im Zusammenhang mit Ereignissen in und um die Ukraine stehen bzw. zum Opfer wurden, darüber hinaus unterstützen wir auch bedürftige Kinderheime der Ukraine

Es war noch Winter, als wir Anfang 2014 mehrere Demonstrationen in Köln und Bonn organisierten. Aber es blieb nicht nur bei den Demos.

Im März 2014 kamen die ersten sechs Patienten nach Koblenz. Wir bekamen einen Anruf aus Kyiw und wurden gebeten, uns um die Verletzten vom Maidan zu kümmern. Geld- und Sachspenden wurden zunächst privat gesammelt, und so wurden die Patienten mit den nötigsten Sachen versorgt.

Wir flogen öfters in die Ukraine und verstanden, dass unsere Hilfe hier noch mehr als nur dringend gebraucht wurde. Also musste eine offizielle Initiative ins Leben gerufen werden.

Und so entstand unser Verein “EuroMaidan-NRW e.V.”.

Jeder von uns hatte von Anfang an seinen eigenen Bereich, für welchen er verantwortlich war. Keiner meckerte, dass ihm etwas zu schwer war oder, dass er nicht mehr konnte. Alle taten einfach, was sie konnten und was getan werden musste. Daran hat sich bis heute auch nichts geändert, denn wir sind ein Team!

Seit März 2014 wurde 13 Patienten, die in Deutschland behandelt wurden, mit Geld- und Sachspenden geholfen. Mit manchen haben wir immer noch Kontakt und können sehen, wie sich ihr Leben und auch sie selbst sich weiter entwickeln. Wie sie alles, was sie erleben mussten, verarbeiten und damit umgehen. Wir haben ein paar Fotos hier, die wir euch gerne zeigen möchten:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im Juni 2014 wurde das Hilfsprogramm „Witwen und Kinder“ ins Leben gerufen. Seit dem wurden 70 Familien finanziell und mit Sachspenden unterstützt. Einige dieser Familien haben schon drei Mal Unterstützungszahlungen erhalten. Jede Kriegsfamilie, die hilfsbedürftig ist, wird für etwa zwei Jahre in unser Programm aufgenommen und begleitet, bis sie wirklich fest auf den eigenen Beinen stehen können.

Über 300 Familien aus der ganzen Ukraine bekamen Sachspenden zugesandt oder gebracht.

In Schytomyr ist in Kooperation des Vereins ДемАльянс Допомога – Житомир – Demaljans Dopomoga Schytomyr (Hilfsorganisation der Demokratischen Allianz) mit ihrem Vorstandvorsitzenden Oleg Boyko eine Kleiderkammer entstanden, an die alle Freiwilligen Sachspenden senden können. ATO-Witwen, Soldaten, und Flüchtlinge können sich dort Kleidungsstäücke aussuchen und diese einfach mitnehmen.

Es gab auch Momente, in denen wir sechs Krankenhäusern helfen konnten. Verbandsmaterialien, Pumpen, Schienen, Geräte, Bettwäsche und etc. wurden gesammelt und nach Cherniwzi (Czernowitz), Odessa, Dnipro, Cherson, Kyiw und Schytomyr versandt. Manche Krankenhäuser wurden sogar persönlich besucht, um dort Sachspenden zu übergeben. Wir fanden hierüber auch ein paar Fotos in unserem Archiv.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ein Krieg ist das schlimmste, was einem Land passieren kann. Aber es gibt auch Kinder, die in Kinderheimen leben müssen, und die dürfen wir auch nicht vergessen. So nahmen wir auch noch vier Kinderheime im Gebiet Schytomyr in unser Hilfsprogramm auf: Sonnenschein, Denyschi, Teteriwka und Nowoborowa. Alle vier Kinderheime sind spezielle Einrichtungen für besonderen Bedarf.

Vor kurzem fand wieder eine Dienstreise in die Ukraine statt. Acht Familien und das Kinderheim-Internat „Teteriwka“ wurden von unseren Sponsoren und Mitarbeitern besucht, und all die Geld- und Sachspenden, die ihr gespendet habt, wurden übergeben. Mehr darüber erfahrt ihr in den Berichten, die in Kürze erscheinen.

Wir möchten uns herzlich bei Ihnen Allen für eure Hilfe, Unterstützung und euer Engagement bedanken. Dies schätzen wir sehr, denn nur mit eurer Unterstützung, kommt die Hilfe erst dort an wo sie am dringendsten benötigt wird.