Call for donations for the war orphans Olha and Oleh from Kyiv region

These are 20 year old student of veterinary medicine, Oleh Liesnytskyi, and his seven year old sister Olha.

Their father Yaroslav Myalkin (33) was a gunman (sniper) in the 3rd platoon of the 1st Airborne Battalion of the 95th Separate Airborne Brigade.
Yaroslav was killed on 5 May 2015 near Avdiivka in Donetsk region.

On 8 August 2018, the war widow and mother of the two, ophthalmologist Elena Liesnytska (40), died in a clinic in Kyiv as a result of cancer.

Since then Oleh has been taking care of his little sister with the help of one of the grandmothers. Fortunately, in the meantime Oleh was granted the education rights for his sister by a court, although the age gap between the two children is officially not large enough. Obviously the judges have understood that this is the best solution for all family members – and especially for Olha. Both grandmothers have pledged their support Oleh in educating Olha.

However, Oleh and Olha are still facing all the big problems of everyday life: the orphan pensions are very low, Olehs opportunities to work in addition to studying (which should have absolute priority) are also limited. Thank God, their housing conditions are sufficient, they don’t need money for rent etc. apart of the (fairly high) „local taxes“. Oleh’s tuition fees are also not small, and it had always been a huge challenge for their deceased mother to be able to pay his tuition fees on a semester basis.

This is why we decided as Euromaidan NRW e.V., to take the step and to ask our donors and supporters for a recurring regular support for the livelihood of these two children (even smaller amounts are welcome, but please as „planable“ as possible, preferably by standing order). We came up with the idea because three of our supporters have set up standing orders independently of each other, two of them in favor of these two war orphans, who will need it in the foreseeable future.

Please arrange a standing order with your bank (or via online banking) to ​​the account mentioned below – any amount is welcome.

If you want to donate within Ukraine, let us know by private message, we will then provide you with the necessary bank card number – to avoid huge banking fees for the double transfer.


We sincerely thank you for your already existing support, your great dedication and the practical help that these and other widows and orphans in Ukraine are in dire need of – and of course hope for further donations.

Individual donations please via PayPal: hilfsprogramm.de.ua@gmail.com

Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal.

or by bank transfer or standibg order to the account number:
IBAN-Nr. DE12380601861502025011, BIC GENODED1BRS, Volksbank Köln-Bonn eG – Account owner: EuroMaidan NRW e.V. – Purpose of transfer: Donations for Oleh and Olha

Sincerely

Team Germany for Ukraine “Deutschland für die Ukraine” and “EuroMaidan NRW e.V.”

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Spendenaufruf für die Kriegswaisen Olha und Oleh aus dem Gebiet Kyjiw – Aufruf 1-2018

Dies sind der 20-jährige Student der Veterinärmedizin Oleh Ljesnytskyj und seine siebenjährige Schwester Olha.

Ihr Vater Jaroslaw Mjalkin (33) war Schütze im 3. Zug des 1. Luftlandebataillons der 95. separaten Luftlandebrigade.
Jaroslaw wurde am 5. Mai 2015 in der Nähe von Awdijiwka im Gebiet Donezk getötet.

Am 8. August 2018 starb die Kriegswitwe und Mutter der beiden, die Augenärztin Elena Ljesnytska (40) in einem Klinikum in Kyjiw an den Folgen einer schweren Krebserkrankung.

Seitdem kümmert sich Oleh mit Unterstützung einer der Großmütter um seine kleine Schwester. Erfreulicherweise hat das zuständige Familiengericht inzwischen Oleh die Erziehungsberechtigung für seine Schwester zugestanden, obwohl der Altersabstand zwischen den beiden Kindern eigentlich nicht ausreichend groß ist. Offensichtlich haben die Richter verstanden, dass dies für alle Familienangehörigen – und besonders für Olha – die beste Lösung ist. Beide Großmütter haben Oleh ihre Unterstützung zugesagt.

Dennoch stehen Oleh und Olha noch vor den großen Problemen des Alltags: Die Waisenrenten sind sehr gering, Olehs Möglichkeiten, neben dem Studium – das absoluten Vorrang haben sollte – noch einen Job auszuüben, sind ebenfalls eingeschränkt. Gott sei Dank sind die Wohnverhältnisse ausreichend, sie müssen außer den (ziemlich hohen) „Kommunalabgaben“ keine sonstigen Beträge wie Miete o.ä. aufwenden. Olehs Studiengebühren sind ebenfalls nicht klein, es war auch bisher schon für ihre verstorbene Mutter jedes Mal eine riesengroße Herausforderung, die semesterweise zu zahlenden Studiengebühren aufbringen zu können.

Deswegen haben wir uns als Verein entschlossen, den Schritt zu wagen und unsere Förderer und Unterstützer um eine regelmäßige Unterstützung zum Lebensunterhalt dieser beiden Kinder zu bitten (gerne auch kleinere Beträge, aber möglichst „planbar“, d.h. am liebsten per Dauerauftrag). Wir kamen auf die Idee, weil drei Unterstützer unabhängig voneinander Daueraufträge eingerichtet haben, zwei davon zugunsten dieser beiden Kriegsvollwaisen, die es auch auf absehbare Zeit nötig haben werden.

Bitte richten Sie möglichst einen Dauerauftrag bei Ihrer Bank (oder per Online-Banking) auf das u.a. Konto ein – jeder Betrag ist willkommen.


 

Wir danken ganz herzlich für Ihre bisherige Unterstützung, Ihr tolles Engagement und die praktische Hilfeleistung, welche diese und andere Witwen und Waisenkinder in der Ukraine gerade so dringend benötigen – und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

Einzelspenden bitte über PayPal: hilfsprogramm.de.ua@gmail.com

Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal.

oder per Dauerauftrag bzw. Einzel-Banküberweisung:
Spendenkonto: IBAN-Nr. DE12380601861502025011, BIC GENODED1BRS, Volksbank Köln-Bonn eG – Kontoinhaber: EuroMaidan NRW e.V. – Verwendungszweck : Oleh und Olha

Herzlichst

Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.”

Spendenübergabe an Kriegswitwe Anja Ozabera in Schytomyr am 13.08.2017 – Bericht 9/2017

Anja Ozabera ist eine Kriegswitwe mit zwei Kindern, die von EuroMaidan NRW e.V. neu in die Hilfsliste aufgenommen wurde. Unser ukrainischer Freund und zuverlässiger Mitarbeiter Oleg Boyko hatte von ihr erfahren und als hilfsbedürftig empfohlen.

Am 13.08.2017 fuhr ich (Wolf Reyscher) früh morgens von Volodymyr-Volynsky nach Bila Tserkva und machte Halt in Schytomyr. Ich hatte Hilfsgüter für Oleg Boyko’s  Hilfsprojekt in meinem Wohnmobil, die ich vorbei bringen wollte: mehrere Kartons und Taschen mit gut erhaltener gebrauchter Kleidung, Kinderspielzeug und einen zusammenklappbaren Rollstuhl. Und ich hatte die Geldspende für Anja Ozabera von Noelie Uhlmann mitbekommen. Oleg wollte mich dorthin begleiten. Da meine Russisch-Kenntnisse nicht so umfangreich sind, dass ich alles auch ohne Probleme verstehen würde, holten wir auf dem Weg zur Witwe noch einen Bekannten von Oleg ab, der sich freundlicher Weise bereit erklärt hatte für uns übersetzte.

Anja Ozabera lebt in einem Mehrfamilienhaus in einer Nebenstrasse, nicht allzu weit vom Bahnhof entfernt. Sie hat dort von der Armee eine Dreizimmerwohnung gekauft bekommen, die beim Einzug neu renoviert war. Anja empfing uns auf der Zufahrtsstrasse zu den Häusern dieses Quartiers. Bis ganz heranfahren konnten wir mit dem Wohnmobil nicht. Bei ihr waren ihre beiden Söhne. Der Empfang war herzlich, und von der Art her ist Anja sehr freundlich, offen und völlig unkompliziert. Sie bat uns in ihre Wohnung. Ein Zimmer der Wohnung ist das Wohnzimmer, eines ist das Schlafzimmer der Kriegswitwe, und das dritte Zimmer ist für die beiden Söhne. Sie schlafen dort in einem Etagenbett, dass Anja zuvor gekauft hatte. Der große Kleiderschrank im Kinderzimmer war bei Einzug schon vorhanden. Insgesamt ist die Wohnung einfach eingerichtet, sie ist sauber und hat trotz der Einfachheit Stil. Aber es fehlen noch ein paar Möbel!

Wir setzen uns im Wohnzimmer auf die Couch und unterhalten uns. Ich gebe den beiden Jungen kleine Geschenktüten, die Noelie Uhlmann zuvor gepackt hatte. Sie enthalten Haribo, Schulhefte, Stifte, Wasserfarben, und ein paar andere Dinge mehr für die Schule. Alles das ist in Ukraine sehr teuer. Zuerst wollen die beiden Kinder nicht, dann trauen sie sich aber doch. Es ist ja auch nicht einfach, wenn drei fremde Männer plötzlich da sind und sich teilweise auch noch in einer fremden Sprache unterhalten.

Anja und ihre gefallener Ehemann Aleksander waren schon in ihrer Schulzeit zusammen, da waren Anja 19 Jahre alt und Aleksander 18 Jahre alt. Sie trennen nur wenige Monate. Nach der Schule musste Aleksander zur Armee, er wurde Sergeant und Instruktor, und sie wartete drei Jahre bis zu seiner regulären Entlassung. Sie heirateten im Mai 2009. Da war Anja schon schwanger. Im selben Jahr brachte sie Evgenij zur Welt. Er war ein Wunschkind, so wie es auch der 2012 geborene Vladislav war.

2016 verpflichtete sich Aleksander erneut für die Armee. Er war Kommandant einer Abteilung des Nachrichtendienstes. September 2016 mussten er und seine etwa 30 köpfige Gruppe an die Front in die ATO. Im November 2016 trat Aleksander auf eine Mine des Feindes und wurde getötet…

Für Anja brach ihre Welt zusammen…

Durch die Hilfe der Armee hat sie zumindest erst einmal keine Probleme mit der Wohnsituation. Anja Ozabera arbeitet heute ebenfalls für die Armee und hat dort einen 3-Jahres-Vertrag für eine Verwaltungstätigkeit. In der Regel wird dieser Vertrag nach diesen drei Jahren verlängert um weitere drei Jahre. Eine Garantie gibt es dafür allerdings nicht. Für Ukrainische Verhältnisse bekommt sie ein «normales» Gehalt. Doch 8000 Griwna (nach jetzigem Stand etwa 265€) im Monat reichen natürlich nicht aus, um gleichzeitig für sich und die beiden Kinder zu sorgen. Die Erstausstattung für den Beginn des neuen Schuljahres kostet schon mehr als 2000 Griwna für jedes Kind, die laufenden Kosten für die Schule sind darin nicht enthalten. Nahrungsmittel sind teuer, die Nebenkosten der Wohnung verknappen das monatliche Budget ebenfalls um einen erheblichen Betrag. Wer in Ukraine war in letzter Zeit und dort Freunde oder Bekannte hat, der weiß das selbst.

Anja Ozabera möchte einen Schreibtisch kaufen (eigentlich braucht sie zwei, denn beide Söhne müssen für die Schule lernen) und einen kleinen Computer.

Im Namen des Vereins “EuroMaidan NRW e.V.” zahle ich Spendengelder für Evgenij und Vladislav in Höhe von 750,00 € an Kriegswitwe Anja aus und wir füllen die Quittungen aus. Deutscher Verein – deutsche Ordnung. So muss das auch sein. Nachdem diese Formalitäten erledigt sind, reden wir noch ein paar Minuten über Allgemeines, und dann verlassen wir zusammen die Wohnung.

Evgenij probiert vor dem Haus das Fahrrad aus, dass Oleg Boyko ihm mitgebracht hatte. Oleg hat es selbst besorgt und repariert. Auch hier reden wir noch ein paar Minuten, dann verabschieden wir uns.

Anja Ozabera sagt mehrfach während unseres Besuches vielen Dank für die großzügige Unterstützung. Ich sehe in ihren Augen, wie viel Ihr diese Hilfe bedeutet. Wir können ihren emotionalen Schmerz nicht lindern. Aber wir können helfen, dass sie zumindest finanziell einen großen Schritt vorwärts gehen kann. Ich bedanke mich bei allen Spendern, die diese Hilfsaktion ermöglicht haben. Gemeinsam sind wir stark. Und starke Menschen braucht nicht nur unser Land. Danke!

Wolf Reyscher  im Auftrag von Euromaidan NRW e.V.


Wir danken Euch ganz herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer tolles Engagement und die praktische Hilfeleistung und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

Spenden bitte über PayPal: hilfsprogramm.de.ua@gmail.com

Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal.

oder per Banküberweisung:

Kontoinhaber: EuroMaidan NRW e.V.
IBAN-Nr. DE12380601861502025011
BIC GENODED1BRS
Verwendungszweck : Spende

Falls eine Spendenbescheinigung erwünscht ist, bitte die Anschrift – Straße, Hausnr., PLZ und Ort im Verwendungszweck angeben.

Herzlichst, das gesamte Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.”

 

Spendenübergabe an Kriegswitwe Ewhenija Tishchenko in Bila Zerkwa am 14.06.2017 – Bericht 8/2017

Vor meinem Flug nach Ukraine fragte mich Noelie Uhlmann, ob ich in Bila Zerkwa eine Geldspende für EuroMaidan NRW e.V. übergeben könne. Selbstverständlich sagte ich gerne zu.

Über den Telefondienst „Viber“ und mit Hilfe von Facebook stellte ich (Wolf Reyscher) den ersten Kontakt her und traf Vereinbarungen für unser Treffen. Kriegswitwe Ewhenija Tishchenko ist völlig unkompliziert. Wir verstanden uns ohne Probleme, das Organisatorische war einfach und schnell geregelt.

In Bila Zerkwa angekommen, verabredeten wir uns für den 14.06 in ihrer Wohnung für 12:30 Uhr. Ich gab zuvor noch den vorsichtigen Hinweis, dass ich die bekannte (und wohl auch teilweise berüchtigte) deutsche Pünktlichkeit auch im Urlaub wahren werde und somit tatsächlich um Punkt 12:30 Uhr vor der Türe sei. Ewhenija nahm es mit Humor und wartete auf unser eintreffen.

Mit meiner Frau Vika war ich dann auch wirklich Punkt 12:30 Uhr vor der Tür.Ewhenija holte uns vor dem Haus ab und wir gingen zusammen in ihre neue Wohnung. Sie hatte diese Wohnung erst vor Kurzem bezogen. Und schon beim Betreten fiel mir auf, dass noch einiges renoviert werden muss. In der Wohnung wartete ihr 5 Jahre alter Sohn Yaroslav. Die 9 Jahre alte Tochter Darina war noch in der Schule. Yaroslav ist aufgeweckt und ging offen auf uns zu. Es war eine Freude zu sehen, dass er voller Energie war und uns alles Mögliche zeigen wollte.

Kriegswitwe Ewhenija zeigte uns sein Zimmer. Wir hatten den beiden Kindern ein Stifteetui mit vielen Buntstiften mitgebracht und vorgedruckte Motivbögen zum Ausmalen. Er freute sich sichtlich über unsere kleinen Geschenke. In seinem Zimmer war unter anderem eine Sprossenwand für Sportübungen an der Wand angebracht, es stand ein sogenanntes „Whiteboard“ im Raum, ein großes Bett und ein Wandschrank.

Auf dem Whiteboard zeigte Yaroslav uns, wie gut er malen kann. Er malte eine Familie mit seiner Mutter und seinem Vater. Sein Vater fehlt ihm sehr. Ich sah, wie schwer das Ewhenija fiel, und schlug vor, dass wir in die Küche gingen und dort unsere mitgebrachte Torte anschneiden sollten.

Wir setzten uns in die Küche, und Vika und ich unterhielten uns mit Ewhenija über sie und ihren gefallenen Ehemann, über ihre Kinder, über die Wohnung. Ihr Ehemann hatte selbst Kettenhemden hergestellt für Mittelalterspiele. In einer Vitrine in Yaroslavs Zimmer hatte Ewhenija uns zuvor sein Kettenhemd, sein Schwert und seinen Helm gezeigt – beeindruckende Handarbeiten.

Yaroslav kam plötzlich in die Küche, mit Boxhelm und Boxhandschuhen, und zeigte, was für ein toller Kämpfer er ist. Ich spielte eine Weile mit ihm, wir hatten beide Spaß. Ich wollte ihm zwei kleine Boxschläge beibringen, aber es war mir kaum möglich, ihn mal fünf Sekunden zum Zuhören zu bringen, so viel Energie wollte aus ihm heraus.

Wir nutzten eine kleine Pause, um für EuroMaidan e.V. die Summe von 600€ zu übergeben. Ewhenija wusste ja zuvor bereits, wieviel Geld sie als dringend benötigte Unterstützung erhalten würde. Sie füllte die Formulare aus und unterschrieb die Quittungen, und bedankte sich herzlichst und sehr dankbar für diese wertvolle Hilfe.

Sie will damit die Wohnung fertig stellen, damit es den Kindern nicht an Wohnqualität fehlt. Nach etwa einer Stunde Aufenthalt, Torte essen und Tee trinken, und nach angeregtem und immer freundlichem und offenem Gespräch mussten Vika und ich aber langsam aufbrechen. Ewhenija hatte einen Termin, und wir mussten ebenfalls wieder nach Hause. Auch auf uns wartete noch ein Termin.

Sie zeigte uns noch die anderen Zimmer in der Wohnung: ihr eigenes Zimmer und das der Tochter Darina. Hier machten wir auch unser Foto auf dem Sofa. Alle Zimmer sind sauber und soweit wie möglich schon bearbeitet. Die elektrischen Leitungen zu den Deckenlampen wurden schon erneuert, Tapete geklebt, die Fußböden belegt. Es ist aber immer noch einiges an Arbeit zu machen. Besonders das Badezimmer muss eigentlich vollständig erneuert werden. Das ist das nun anstehende Projekt. Wir verabschiedeten uns herzlich.

Ewhenija ist für uns eine freundliche und völlig unkomplizierte junge Frau mit offenem Charakter und feinem Humor. Ich denke, Vika und ich werden sie auf jeden Fall wiedersehen. Wir bedanken uns in Ewhenijas Namen sehr herzlich für die geleistete Hilfe bei allen Spendern. Das Geld wird helfen, ihr und ihren beiden kleinen Kindern eine normale Wohnsituation zu schaffen. Danke!

Wolf Reyscher  im Auftrag von Euromaidan NRW e.V.


Wir danken Euch ganz herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer tolles Engagement und die praktische Hilfeleistung und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

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Kontoinhaber: EuroMaidan NRW e.V.
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Verwendungszweck : UA Spende

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Herzlichst, das gesamte Team “Deutschland für die Ukraine” sowie “EuroMaidan NRW e.V.”

Spendenübergabe an Witwe Natalija Salewska in Malyn (Oblast Schytomyr) 26. Mai 2017 – Bericht 7/2017

Leider konnte ich dieses Jahr an der Osterfahrt in die Ukraine aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen. Da ich aber mit meinem Bruder Ende Mai ohnehin eine Wohnmobiltour durch die Ukraine vorhatte, habe ich zuvor mit Klaus  H. Walter Kontakt aufgenommen und vereinbart speziell für Natalija Salewska einen kleinen Spendenaufruf zu starten. Nach einer tollen Rundreise mit längeren Stops in Poltawa und Kyjiw haben wir dann am 26. Mai 2017 Frau Salewska und ihren Sohn in Malyn besucht.

Zunächst war es nicht ganz einfach das Haus zu finden, es hat etwas gedauert bis wir gemerkt haben, dass in der Hausnummer ein Tippfehler enthalten war. Für meine spärlichen Russischkenntnisse war das eine echte Herausforderung ;-). Aber in der Ukraine findet man immer Hilfe. Danke an die beiden Frauen des örtlichen Gemischtwarenladens für ihre Nachsicht, Ausdauer und erfolgreiche Hilfe.
Natalija ist uns dann prompt auf der Straße quasi über den Weg gelaufen. Kurz darauf kam Frau Natalija Tschernjajewa aus Radomyschl, welche als Volontärin für den Euromaidan NRW e.V. tätig ist und Natalija und Matwij betreut, im Schlepptau ein junges Mädchen als Dolmetscherin.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nachdem wir uns dann unterhalten und kennenlernen konnten, haben wir dem 7-jährigen Matwij einen vollen Rucksack (gefüllt u.a. mit Schulsachen, Taschenlampe, Schleckereien, Socken…) übergeben und uns alle an seiner deutlich sichtbaren Begeisterung gefreut.
In der Küche haben wir uns dann bei Kaffee, frischem Gebäck und Schokolade aus dem Hause Roshen über die aktuelle Situation unterhalten und die notwendigen Formalien erledigt. Wir konnten dann Natalija € 400,00 und die mitgebrachten Geschenke übergeben. Auch ihr war Freude und Erleichterung deutlich anzusehen.
Natalija hat vom ukrainischen Staat für den Verlust ihres Lebensgefährten und Vater von Matwij  eine Entschädigung erhalten und davon die Wohnung in Malyn gekauft. Küche, Bad und ein Zimmer sind bereits renoviert und mit den notwendigen Möbeln ausgestattet. Ein weiteres Zimmer befindet sich noch im Umbau und wird demnächst fertig gestellt.
Natalija hat aus erster Ehe einen erwachsenen Sohn, welcher in Polen studiert und sie ab und an besuchen kommt.
Nach einem sehr emotionalen Abschied haben wir dann mit einem guten Gefühl – an der richtigen Stelle etwas geholfen zu haben – Malyn in Richtung Lwiw verlassen.
Danke an Eckart für die Spendenunterstützung.
Holger Weiblen
(im Auftrag von Euromaidan NRW e.V.)


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Spendenübergabe an Familie Derkatsch in Krywyj Rih, 18.04.2017 – Bericht 6/2017

Im April war es soweit, meine Reise war geplant, die Koffer sind gepackt.

Am 18. April fuhr ich, (Elena Ykraina) nach Krywyj Rih, dort traf ich mich mit der Familie Derkatsch  – Spendenaufruf 2/2017 und im Auftrag des EuroMaidan-NRW e.V. übergab an die Familie die gesammelte Spende in Höhe von 710,00€

Andrej wollte mich am Bahnhof abholen, aber die Tatjana hatte an dem Tag noch eine zusätzliche Infusion nötig. So bin ich nach meiner Ankunft direkt ins Krankenhaus gefahren.

Es ist schwer, es tut weh die junge Frau so zu sehen. Aber auch die anderen Leute, die mir da über den Weg liefen…

Ich kenn das alles eigentlich, bin da aufgewachsen. Aber es ist trotzdem schockierend und inakzeptabel wie die Krankenhäuser in der Ukraine aussehen und unter welche Bedingungen die Ärzte arbeiten müssen und die Patienten auf gute Besserung hoffen.

Im Krankenhaus konnte ich nur kurz bleiben.

Die haben Eure Spende sehr dankbar angenommen und grüßen jeden einzelnen, der für sie gespendet hat. Das Geld hat diese Familie nötig, die Rechnungen für die Krebserkrankte sind enorm hoch. Trotz die Situation versucht die Familie positiv und soweit es geht fröhlich zu bleiben.

Vielen Dank an Euch alle, ohne Euch wäre es nicht möglich gewesen!


Wir danken Euch ganz herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer tolles Engagement und die praktische Hilfeleistung und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

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Spendenübergabe an Svetlana Shepovalova für den Kriegsvollwaisen Mykita Baula – Kyiw, 08.04.2017 – Bericht 5/2017

Ursprünglich waren wir : Svetlana Shepovalova und ich (Wolf Reyscher) zuvor schon verabredet gewesen, aber das erste Treffen war kurzfristig ausgefallen. Glücklicher Weise fanden wir am 08.04.2017, am Tag vor meiner Rückreise nach Deutschland, die Zeit, uns kurz in Kyiv zu treffen. Mit dabei war wieder meine Ehefrau Vika.

Treffpunkt war wie zuvor bei der Spendenübergabe an die Witwe Anastasija Tomilin die UBahn-Station Kreschtschatik. Svetlana wartete schon, als wir quasi auf die Sekunde genau eintrafen. Da sie auch an diesem Tage nicht viel Zeit hatte und Vika und ich auch noch etwas vorhatten, gingen wir in ein nahe gelegenes Cafe, um dort die Übergabe durchzuführen.

Ich bestellte für uns alle Kaffee, während die beiden Frauen uns einen Platz zum Setzen suchten und sich unterhielten. Wir verstanden uns von Anfang an gut, wir waren schon zuvor per Textnachrichten schnell beim „Du“, und die Kommunikation verlief ohne größere Probleme.

Svetlana erschien in Vertretung für den  Kriegsvollwaisen Mykita Baula. Dieser lebt in einem Dorf bei Fastiw im Gebiet Kyiw (siehe Bericht 1/2017 von Noelie Uhlmann) bei seiner Großmutter. Es war Vika und mir nicht möglich, selbst dorthin zu fahren, da wir weder ein Auto zur Verfügung noch die notwendige Zeit für die lange An- und Abfahrt aufbringen konnten.

Svetlana war schon zuvor als Kontaktperson für den kleinen Jungen sehr hilfreich zur Hand und hatte sich gerne bereit erklärt, die Unterstützung des Vereins EuroMaidan NRW e.V. für Mykita anzunehmen und weiter zu leiten. Vika und Svetlana unterhielten sich über die Verwaltungen in der Gebietsadministration des Oblast Kyiv sowie den Ukrainischen Städten Kyiv und Bila Tserkva und über die Bürokratie, die notwendig ist, um Witwen und Waisen offizielle Hilfe zukommen zu lassen. Einfach ist das alles nicht, auch wenn ich nicht alle Einzelheiten verstand.

Nach ein paar Minuten gingen wir zur Aushändigung der Geldspende über. Svetlana Shepovalova erhielt von mir 85€ als Spende an Mykita Baula von dem Verein EuroMaidan-NRW e.V..

Sie zählte das Geld entsprechend meinem Wunsch nach und füllte die vorbereiteten Formulare aus und unterschrieb den Empfang des Geldes für Mykita.

Svetlana wollte entweder noch am selben Tag oder aber am Folgetag zu Mykita und zu seiner Großmutter und das Geld dort bestimmungsgemäß übergeben. Nach Übergabe des Geldes und Erledigung der Formalitäten verließen wir zusammen das Cafe und verabschiedeten uns voneinander, nicht ohne dass Svetlana sich noch einmal persönlich und im Namen von Mykita und seiner Großmutter für die schnelle und unbürokratische Hilfe herzlich bedankte.

Die Quittungen für diese Geldspende und die zuvor an Anastasija Tomilin übergab ich an Noelie Uhlmann am folgenden Tag nach meiner Rückkehr nach Deutschland.

Wolf Reyscher, 23.04.2017


Wir danken Euch ganz herzlich für Eure bisherige Unterstützung, Euer tolles Engagement und die praktische Hilfeleistung und hoffen natürlich auf weitere Spenden.

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